Hallo liebe Leute,
kurzer Zwischenstand von mir:
beruflich entwickelt sich gerade alles zum Besten.
Vertrag für die Elternzeit in einem durchaus respektablen Orchester für die kommende Spielzeit steht. Feste Bezahlung, ich weiß gar nicht mehr, wie sich sowas anfühlt.
Damit nicht genug: ich hatte ja mal , dass sich die Computerspielindustrie für meine Komposition interessiert.
Da habe ich tatsächlich nochmal Kontakt aufgenommen, obwohl seit der Anfrage einige Wochen vergangen sind. Na, und die wollen sich mit mir mal ernsthaft unterhalten. Was immer das heißen mag.
Baclofen ist konstant bei 150 mg/d 50/50/50.
Leberwerte und Blutdruck fangen an, sich zu erholen, Frau Dr. ist glückseelig, ich bin das auch.
Meine Frau kann es auch kaum fassen, mir geht es im Grunde genauso:
seit 10. Mai, also genau ein Monat jetzt, kein Tropfen Alkohol mehr.
Nix, auch keinen Bock drauf. Vorbei. Einfach vorbei. Als wäre ich nie abhängig gewesen.
Ich weiß, es ist erst ein Monat und ich weiß auch, dass das völlig überkandidelt klingt, aber ich ich denke meist schon gar nicht mehr daran, dass ich mal mit Alkohol ein Problem hatte.
Das ist einfach wie weggewischt.
Ich werde die 150 mg mal auf längere Sicht halten, und ich werde auch nach dem Sommer mal zu dieser Psychologin dackeln, umbringen wirds mich schon nicht, und vielleicht kommt ja der Tag noch, an dem ich für weitere Unterstützung dankbar bin.
Ich hab wirklich kein Interesse daran, wieder im Weinkeller zu landen. Das muss ich nicht nochmal haben.
Wie sagt man so schön: jeder muss in seinem Leben ein Fass aussaufen. Ich habe fertig. Meins ist leer.
Allen alles Gute und nochmal ganz, ganz herzlichen Dank für Eure Arbeit und Unterstützung hier!
Ich werde mich ab und an mal melden, auch, wenn es nichts Neues zu berichten gibt. Versprochen!
Gustl
If the brain were so simple we could understand it, we would be so simple we couldn't. (Lyall Watson)