Mammamia stellt sich vor
Verfasst: 30. Oktober 2017, 05:08
Hallo,
ich möchte mich kurz vorstellen.
Ich bin bald 46 Jahre alt und habe ein Alkoholproblem.
Eigentlich trinke ich nur Wein, selten mal was anderes. Aber leider jeden Abend eine Flasche.
Ich möchte sehr gerne damit aufhören, weiß aber nicht wie. Ich bin 4-fache Mutter, die Kinder sind aber schon größer und arbeite auch viel.
Abends habe ich keine Kraft, mich gegen den Alkohol zu wehren. Ich kompensiere meine Müdigkeit damit und vielleicht und versuche mich zu entspannen.
Nachts wache ich dann auf, habe das Gefühl, mein Körper entgiftet sich dann auf Hochtouren. Dann schlafe ich nur schlecht wieder ein. Ein Teufelskreis.
Ich habe sehr große Angst, jemandem von meinem Alkoholismus zu erzählen. Ich kann es selbst nicht fassen, das ich das Trinken nicht lassen kann.
Ebenso möchte ich keine stationäre Therapie machen.
Ich habe viele Tiere und eine demente sehr alte Mutter, meine Kinder und mein Mann schaffen das nicht allein und ich würde mich nur sorgen.
Außerdem kann ich auch aus meiner Arbeit micht ausfallen. Nicht weil ich nicht möchte, sondern weil wir auf das Geld angewiesen sind.
Mein Umfeld bekommt natürlich mit, dass ich zuviel trinke. Das finde ich auch ganz furchtbar. Aber es einfach zu lasden, schaffe ich nicht. Morgens nehme ich es mir vor, mittags bin ich noch fest überzeugt und abends schmeidse ich es über Bord, fahre noch schnell los und kaufe doch wieder Wein.
Jetzt möchte ich es aber endlich lassen. Seit einem Jahr überlege ich schon, ob Baclofen eine Idee wäre. Ich denke schon.
Ich habe keine psychischen Erkrankungen, brauchte noch nie Medikamente oder eine Therapie in dieser Richtung.
Das Rauchen aufzugeben war gar kein Problem.
Gesundheitlich ist alles ok, bis auf die Trinkerei.
Ach ja: ich habe noch nie so ehrlich darüber gesprochen, wie im diesem Text. Weil ich mich für diese vermeintliche Schwäche so sehr schäme. Ja, ich weiß, es ist mehr, als nur eine Schwäche. Aber ich empfinde es trotzdem so.
UND: ich habe noch nie in einem Forum geschrieben.
Kenne mich also damit nicht wirklich aus.
Dies ist mein erster Schritt.
Ich würde mich auch sehr über die Ärzteliste freuen!
ich möchte mich kurz vorstellen.
Ich bin bald 46 Jahre alt und habe ein Alkoholproblem.
Eigentlich trinke ich nur Wein, selten mal was anderes. Aber leider jeden Abend eine Flasche.
Ich möchte sehr gerne damit aufhören, weiß aber nicht wie. Ich bin 4-fache Mutter, die Kinder sind aber schon größer und arbeite auch viel.
Abends habe ich keine Kraft, mich gegen den Alkohol zu wehren. Ich kompensiere meine Müdigkeit damit und vielleicht und versuche mich zu entspannen.
Nachts wache ich dann auf, habe das Gefühl, mein Körper entgiftet sich dann auf Hochtouren. Dann schlafe ich nur schlecht wieder ein. Ein Teufelskreis.
Ich habe sehr große Angst, jemandem von meinem Alkoholismus zu erzählen. Ich kann es selbst nicht fassen, das ich das Trinken nicht lassen kann.
Ebenso möchte ich keine stationäre Therapie machen.
Ich habe viele Tiere und eine demente sehr alte Mutter, meine Kinder und mein Mann schaffen das nicht allein und ich würde mich nur sorgen.
Außerdem kann ich auch aus meiner Arbeit micht ausfallen. Nicht weil ich nicht möchte, sondern weil wir auf das Geld angewiesen sind.
Mein Umfeld bekommt natürlich mit, dass ich zuviel trinke. Das finde ich auch ganz furchtbar. Aber es einfach zu lasden, schaffe ich nicht. Morgens nehme ich es mir vor, mittags bin ich noch fest überzeugt und abends schmeidse ich es über Bord, fahre noch schnell los und kaufe doch wieder Wein.
Jetzt möchte ich es aber endlich lassen. Seit einem Jahr überlege ich schon, ob Baclofen eine Idee wäre. Ich denke schon.
Ich habe keine psychischen Erkrankungen, brauchte noch nie Medikamente oder eine Therapie in dieser Richtung.
Das Rauchen aufzugeben war gar kein Problem.
Gesundheitlich ist alles ok, bis auf die Trinkerei.
Ach ja: ich habe noch nie so ehrlich darüber gesprochen, wie im diesem Text. Weil ich mich für diese vermeintliche Schwäche so sehr schäme. Ja, ich weiß, es ist mehr, als nur eine Schwäche. Aber ich empfinde es trotzdem so.
UND: ich habe noch nie in einem Forum geschrieben.
Kenne mich also damit nicht wirklich aus.
Dies ist mein erster Schritt.
Ich würde mich auch sehr über die Ärzteliste freuen!