Ein Hallo in die Runde
Verfasst: 11. Mai 2016, 21:02
Ich habe von einer Freundin von dem Forum gehört und über die Wirkung vobn baclofen bei der Unterstützung beim Alkoholentzug. Mein Ex-Mann hat mich gebeten, ihm dabei zu helfen, da er nicht in der Lage ist, das selbst in die Hand zu nehmen.
Zum Hintergrund: Er ist seit ca. 1999 stark alkoholabhängig. 2002 erkrankte er an einer Lungenentzündung und dabei kam die Alkoholthematik voll zum Ausbruch. Er musste für 4 Wochen in ein künstl. Koma gelegt werden, da die Suchtsymptome einfach zu stark waren. Nach über 6 Wochen Krankenhausaufenthalt sowie Reha war er über ein paar Jahre stabil. Aber ohne Alkohol ging es nicht, obwohl er das 5 Jahre gut im Griff hatte.
Der nächste große Auslöser war der Schlaganfall seiner Mutter, den er Stück für Stück im Alkohol ertränkte. Seit 2010 hatte er mehrfach Entzüge hinter sich - allerdings war es immer nur die körperliche Entgiftung. Danach gelang es ihm für eine Zeit lang trocken zu sein.
Die Einsicht, dass er alkoholkrank ist, hatte er die ganzen Jahre nicht. Ich stand viele Jahre hinter ihm, aber irgendwann hatte mich auch meine Kraft verlassen. Unsere Kinder haben unter den ständigen Auswirkungen stark gelitten. Die Trennung hat er bis heute nicht verkraftet. Leider kommt er aus eigener Kraft allein nicht aus der Situation heraus.
Mittlerweile hat sein Gesundheitszustand stark gelitten und er hat den starken Wunsch, von der Sucht loszukommen.
Bis Ende letzten Jahres war er selbständig mit eigenem Geschäft. Aufgrund seiner Krankheit mussten wir den Betrieb schließen. Das "Nichtstun" lässt ihn aus seiner Spirale nicht herauskommen.
Ich erhoffe mir, hier Anregungen aber auch Hilfe zu finden. Schön wäre eine Empfehlung eines Therapeuten/Arztes, der sich mit diesem Medikament auskennt. Ich wünsche mir für meinen Ex-Mann, dass er noch ein paar schöne Jahre ohne den ständigen Zwang zu haben, verleben kann. Er war mal ein so starker und positiver Mensch und nun sitzt ein Häufchen Unglück vor mir.
Ich danke euch!
Zum Hintergrund: Er ist seit ca. 1999 stark alkoholabhängig. 2002 erkrankte er an einer Lungenentzündung und dabei kam die Alkoholthematik voll zum Ausbruch. Er musste für 4 Wochen in ein künstl. Koma gelegt werden, da die Suchtsymptome einfach zu stark waren. Nach über 6 Wochen Krankenhausaufenthalt sowie Reha war er über ein paar Jahre stabil. Aber ohne Alkohol ging es nicht, obwohl er das 5 Jahre gut im Griff hatte.
Der nächste große Auslöser war der Schlaganfall seiner Mutter, den er Stück für Stück im Alkohol ertränkte. Seit 2010 hatte er mehrfach Entzüge hinter sich - allerdings war es immer nur die körperliche Entgiftung. Danach gelang es ihm für eine Zeit lang trocken zu sein.
Die Einsicht, dass er alkoholkrank ist, hatte er die ganzen Jahre nicht. Ich stand viele Jahre hinter ihm, aber irgendwann hatte mich auch meine Kraft verlassen. Unsere Kinder haben unter den ständigen Auswirkungen stark gelitten. Die Trennung hat er bis heute nicht verkraftet. Leider kommt er aus eigener Kraft allein nicht aus der Situation heraus.
Mittlerweile hat sein Gesundheitszustand stark gelitten und er hat den starken Wunsch, von der Sucht loszukommen.
Bis Ende letzten Jahres war er selbständig mit eigenem Geschäft. Aufgrund seiner Krankheit mussten wir den Betrieb schließen. Das "Nichtstun" lässt ihn aus seiner Spirale nicht herauskommen.
Ich erhoffe mir, hier Anregungen aber auch Hilfe zu finden. Schön wäre eine Empfehlung eines Therapeuten/Arztes, der sich mit diesem Medikament auskennt. Ich wünsche mir für meinen Ex-Mann, dass er noch ein paar schöne Jahre ohne den ständigen Zwang zu haben, verleben kann. Er war mal ein so starker und positiver Mensch und nun sitzt ein Häufchen Unglück vor mir.
Ich danke euch!