Peter war beim Arzt...
Verfasst: 4. Juni 2017, 00:57
Hallo! Wirklich tief eingelesen habe ich mich in dieses Forum noch nicht. Eine Arztempfehlung habe ich auch zügig bekommen und auch zeitnah angerufen, da ich mit einer gewissen Vorlaufzeit gerechnet habe. Ich konnte sofort vorbeikommnen und schaffte es, mich von der Arbeit loszulösen. Ein flaues Gefühl im Magen lässt sich da kaum Vermeiden, die Situation war absolutes Neuland. In der Praxis angekommen, dachte ich erst mal, "wo bin ich denn hier gelandet, irgendwie im falschen Film." Es ist ein Substitution-Praxis, es sind eher Patienten vor Ort, die mit harten Drogen zu tun haben und sich ihr Methadon oder sonst was abholen und optisch eine gewisse Angst einjagen. Ich musste mich schon zusammenreissen, um die Praxis nicht sofort wieder zu verlassen, was ich zum Glück nicht getan habe. Na ja, irgendwann konnte ich zum Arzt rein. Dieser ist in jeder Hinsicht eher unkonvetionell, er hat sich viel Zeit genommen, die 'Chemie' hat gestimmt, es wurde über alles Wichtige und viel Nebensächliches gesprochen.
So, jetz mal zum Punkt: Der Arzt hat mit für die ersten Tage ohne Alk Oxazepam 10mg verschrieben. Davon max. 12Stck./ Tag, Standadrd wären etwa 8, allerdings wäre das sehr individuell und muss jeder für sich rausfinden. Nach fünf Tagen Abstinenz soll ich mich bei ihm melden und anfangen, dass Oxazepam zu reduzieren/ auszuschleichen und mit Baclofen zu stabilisieren, vorgeschlagene Dosis ist 75mg/ Tag mit dem Hinweis, dass manchen auch 30mg reichen.
Ich habe am Freitag direkt mit eine sehr niedrigen Dosis Oxazepam losgelegt, war aber generell ganz schön durch den Wind nach all den neuen Erfahrungen und Eindrücken. Ich konnte es mir nicht verkneifen, abends doch etwas Apfelwein zu trinken, war aber nach zwei Gläsern absolut bedient. Falls es jemanden interessiert - Fortsetzung folgt. Heute bleibe ich auf jeden Fall trocken, habe aber auch 90mg Oxazepam konsumiert.
Wie ist das eigentlich mit alkoholfreiem Bier, meint ihr, dass kann man in so einer Phase bedenkenlos trinken? Letztendendes ist es ja nicht wirklich alkoholfrei...
Viele Grüße, Peter
So, jetz mal zum Punkt: Der Arzt hat mit für die ersten Tage ohne Alk Oxazepam 10mg verschrieben. Davon max. 12Stck./ Tag, Standadrd wären etwa 8, allerdings wäre das sehr individuell und muss jeder für sich rausfinden. Nach fünf Tagen Abstinenz soll ich mich bei ihm melden und anfangen, dass Oxazepam zu reduzieren/ auszuschleichen und mit Baclofen zu stabilisieren, vorgeschlagene Dosis ist 75mg/ Tag mit dem Hinweis, dass manchen auch 30mg reichen.
Ich habe am Freitag direkt mit eine sehr niedrigen Dosis Oxazepam losgelegt, war aber generell ganz schön durch den Wind nach all den neuen Erfahrungen und Eindrücken. Ich konnte es mir nicht verkneifen, abends doch etwas Apfelwein zu trinken, war aber nach zwei Gläsern absolut bedient. Falls es jemanden interessiert - Fortsetzung folgt. Heute bleibe ich auf jeden Fall trocken, habe aber auch 90mg Oxazepam konsumiert.
Wie ist das eigentlich mit alkoholfreiem Bier, meint ihr, dass kann man in so einer Phase bedenkenlos trinken? Letztendendes ist es ja nicht wirklich alkoholfrei...
Viele Grüße, Peter
