im Moment bin ich bei einer durchschnittlichen Dosierung von ca. 200mg täglich und fahre so gut. Diese Dosierung wird seit Januar auch so vom Arzt unterstützt.
Zu den Weihnachtsfeiertagen musste ich aber runterdosieren, es sind mehrere Probleme gleichzeitig aufgetreten: Lieferung aus Spanien war noch nicht da, Arzt hatte Urlaub und ich habe über die Feiertage insgesamt mehr (4x 75mg, also 300mg pro Tag) genommen. Der Arzt wusste bis dahin auch nur von einer Dosierung von 3x 25mg pro Tag... however.
Mir schien das Bac langsam auszugehen und wurde allein schon vom Gedanken daran, dass es plötzlich "weg" ist, ziemlich panisch.
Also habe ich die Dosierung drastisch runtergefahren... und es ging bis zu einem Gewissen Punkt besser als erwartet!
Was habt Ihr für Erfahrungen mit Herunterdosieren von einer Hohen Dosis? Von Anfang an "ausschleichen", oder ähnlich wie bei mir:
Ich hatte schon Angst, schlagartig von 300mg auf 200mg (4x 50mg) pro Tag zu gehen, schien aber problemlos zu funktionieren. Konnte sogar am nächsten Tag auf 150mg (4x 37,5mg, also 1,5 Tabs) pro Tag gehen und bin immer noch gut zurecht gekommen.
Jetzt aber - beim Versuch auf 100mg (4x 25mg) pro Tag zu gehen, hab ich gemerkt, dass mich die Angst packt und mir ging es nicht mehr gut. Also habe ich wieder meine 150mg pro Tag genommen und bin jeden dritten Tag nur noch um eine halbe Tablette (12,5mg) runter, was dann auch ging.
Mir ist mein Fehler schon klar, hab plötzlich hochdosiert und mich zu spät um meinen Arztbesuch gekümmert...
1. Kann es also sein, dass man erst ab "seinem Mindestpegel" versuchen muss, langsam auszuschleichen?
Was habt Ihr da für Erfahrungen?
2. Was kann man in so einem Fall tun, wenn das Medikament ausgeht, man z.B seine Tabletten verliert??
Ich hoffe, ich habe Euch nicht zu sehr mit Milligramm-Angaben verwirrt
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Liebe Grüße Flo