Ich habe bereits eine Vorstellung von mir eingestellt,
doch aus Forenunerfahrenheit unter meinem echten Namen Chris.
Kurze Einführung...
Ich bin männliche 35 Jahre alt und trinke seit 10 Jahren Alkohol.
Exzessiv seit ca 5 Jahren. Vermehrt Wodka und Jack Daniels.
Habe in den letzten 3 Jahren insgesamt 4 stationäre Entgiftungen gemacht,
mehrere Gesprächsgruppen wie AA, Caritas, Diakonie besucht und
Einzelgespräche ebenfalls mit Caritas und Diakonie geführt.
Im Augenblick befinde ich mich noch in der 4. stationären Entgiftung
Zur Sache...
15.08.2017 mit ca. 2Promille um 10.30h in der Klinik angekommen.
(War bei allen Entgiftungen immer in der gleichen Klinik. Sie konzentriert sich rein auf die Entgiftung. Es gibt hier keine therapeutische Gespräche oder der gleichen. Reine überwachte Entgiftung)
16.08.2017 Besuch von der Sozialarbeiterin. Nach dem ich genauer von meiner Suchtsymptomatik erklärte fiel das Wort Baclofen. Ich hörte das Medikament zum ersten Mal. Nach dem Gespräch fing ich an zu googlen und prompt stieß ich auf dieses Forum. Danach habe ich bis heute (18.05.) fast nichts anderes gemacht als mich mit dem Thema Baclofen sehr sehr intensiv zu beschäftigen.
Was kam bis jetzt heraus?!?
Für mich ist es nicht nur eine Option sondern DIE OPTION und ich glaube(zu meinem jetzigen Wissensstand) fest daran das es auf mich zutrifft, mir helfen wird, und das es DAS Medikament der Zukunft im Zusammenhang des Alkoholismus ist.
Ungeduldig wie ich nun mal sein kann wenn es um Lösungen geht habe ich mich auf die Suche gemacht einen Arzt in meiner Umgebung zu finden der sich mit dem Thema auskennt bzw. vielleicht sogar damit arbeitet.
Ich weiß, es gibt eine "Ärzteliste des Forum" aber was soll ich machen... die böse Ungeduld
![biggrin [biggrin]](https://forum-baclofen.com/images/smilies/biggrin.gif)
Naja, bis jetzt sind die Versuche gescheitert. Leider gibt es noch nicht genug Substitutionsärzte/allgm. Ärzte die damit arbeiten geschweigen denn es kennen.
Selbst mein Hausarzt, der unter anderem auch SubArzt ist und meinen Werdegang kennt wollte es mir nicht verschreiben.
Und nun....??? Was tun...?? Abwarten? Kann ich nicht.
Meine Angst ist zu groß keine anschließende/rechtzeitige Nachsorgen in diesem Thema zubekommen.
Selbst wenn ich ein Arzt finde bzw. empfohlen bekomme, bedeutet das ja nicht gleich einen rechtzeitigen Termin.
Klar, ein paar Tage mit Graving geht aber bis es die therapeutische Dosis erreicht vergeht auch noch viel Zeit der Qual bzw. der Gefahr des Rückfalls.
Jetzt spiele ich mit folgendem Gedanken...
Ich habe das Glück familiärer seits ohne Schwierigkeiten und legal es mir selbst in irgendeiner Apotheke zu besorgen.
Aufgrund meiner tagelanger Recherche im Thema Selbsteinstellung würde ich mir zutrauen mich nach Leitfaden KONSEQUENT selbst einzustellen ohne ärztliche Begleitung.
Würde mich auch ebenfalls an den angegebenen Hersteller halten (Lioresal).
Was haltet Ihr davon?
Ich käme am Samstag nach Hause und es liegt schon auf dem Küchentisch und ich könnte sofort beginnen.
Entgiftet bin ich ja dann schon.
Meine Bedenken sind nur meine Leber. Sie ist vergrößert und verfettet und auch meine Bauspeicheldrüse ist verfettet. Das ergab der letzte Ultraschall von gestern.
Doch lieber erstmal einen Arzt finden und es mit Ihm besprechen?
Ich bedanke mich schon mal jetzt aufrichtigst für Ideen, Anregungen, Antworten.
LG Chris