ich kenne es (in abgeschwächter Form) leider aus eigenem Erleben. Verschwand mit Baclofen innerhalb weniger Monate völlig. Es fühlt sich in puncto Empfindungen aber sehr elastisch an, kein bissel plastisch.
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"Plastizität" (gegenteil von Elastizität) bedeutet quasi "Erstarrung"/"Versteifung".
Ich kann mir partout nicht vorstellen dass eine solche "neuronale Versteifung" überhaupt etwas positives hat.
Aber eventuell hat sich durch/mit Hilfe von Baclofen eine neue "Nullinie" eingestellt (die nun auch ohne Baclofen bestehen bleibt) sodass unterschwellige Angstreize (also irrationale Ängste) nicht mehr zu einer Reaktion führen, sich also nicht mehr bemerkbar machen.
Die Wortwahl in dem Zitat ist jedenfalls verdammt schräg.
"Langzeitpotenzierung" hieße, dass etwas über längere Zeit exponentiell erhöht/verstärkt wird.
- Kann also keinesfalls ein "klassisches Beispiel für (egal welche) Plastizität" darstellen.
"Gemeint" ist wohl dass über längere Zeit ein bestimmtes Potential aufrecht erhalten wird.
Das würde gut mit Plastizität zusammen passen.
Aber auch das ergibt im Zusammenhang keinen Sinn, denn egal wie lange man Baclofen nimmt - empfindungsfähig bleibt man allemal.
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LG