Hallo Fiffi,
hallo Muddi und meine alten Freunde hier

Fiffi, ich drück dir für Di alle Daumen, tut mir sehr leid das grad alles einstürzt bei dir.Ich hoffe du bekommst es verschrieben, dann wird einiges einfacher.
Als ich eure Beiträge eben las , kamen mir auch viele Erinnerungen hoch, was den Zustand angeht,
wenn man neben den kleinen liegt , Händchen hält und nicht mehr hundertpozentig klar ist im Kopf.
Bei mir ist es schon ein paar Jahre her, ich dachte mir immer, ach so klein merken sie nichts und mir gehts besser,der Stress läßt nach, fühl mich wohl und bin gut gelaunt
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alles ist leichter.
Bis die Zeit kam und ich die Blicke spürte , was trinkt die Mama da? Hab die Gläser getarnt, aber der Geruch der bleibt, die Tage die ich mit Kater verbrachte, hab ich ihnen leid getan, ich erzählte was von Migräne, so bescheuert, so bescheuert kommt man sich danach vor.
Die Gründe warum ich trank und immer mehr trank, die wußte ich inzwischen , aber ich konnte nicht einfach alles hinwerfen um was zu ändern, also trank ich weiter und mehr.
Ich weiß auch nicht was besser ist einen Mann zu haben der mitleidet und einem eigentlich helfen will ,den man dann enttäuscht, oder einen Mann der weg schaut, alles wahr nimmt nur nicht dich und deine Nöte.
Der sich daneben setzt und seine Bier s mittrinkt, aber jederzeit aufhören kann ( ich konnte es nicht) ich hab mein Leben so gehaßt,
Meine Kinder geliebt , mich als Versager betrachtet und abends nach vielen Vorsätzen früh s ,doch wieder getrunken.
Bilder aus meiner Kindheit als mein Vater besoffen rumgefallen ist hab ich im Kopf gesehen und bin dann selber sturzvoll mit dem Kopf an die Heizung geknallt , hätte schlimm enden können, selbst das hat mich nicht belehrt.
Ja, Sucht ist eine Krankheit, und ich hab niemand außer zwei Freundinen davon erzählt, weils keiner verstanden hätte keine Verwandten oder so,da biste unten durch, weil du doch eine Frau bist und Familie und Verantwortung hast.
Jetzt kämpf ich eigentlich noch gegen immer mal wiederkehrende Gelüste oder vom Gedächtnis hergeholte Erinnerungen wie einfach es war bei ein paar Gläsern Wein abzuschalten.
Aber auch das Wissen ich kann es mir nicht leisten was zu trinken, weil jederzeit tags oder nachts was mit den Kindern sein könnte , hält mich dann zurück, da ich seit Juni alleine wohne mit ihnen.
Manchmal bin ich am Boden , aber die beiden geben mir soviel und diese LIebe werd ich nicht mehr zerstören, denn jetzt würden sie merken, im Gegensatz zu früher was mit der mama los wäre wenn sie getrunken hat.
Ich weiß es wird nie so sein, das ich einen normalen Umgang mit dem Alkohol habe, aber da muß ich halt durch.
Ich wünsche uns allen viel Kraft und Kopf hoch Fiffi , du schaffst das .
Ein schönes Wochenende euch allen und Danke für die vielen offen gesprochenen Beiträge hier,
es hilft einem sehr zu lesen und zu schreiben, und zu sehen daß man kein Außenseiter ist.