Ihr kennt es glaube ich alle: Den Saufdruck oder Craving, das reine Suchtverlangen, kann mit Hilfe von Baclofen abgestellt werden, meistens sogar schon mit einer geringen Dosis.
Jeder Neuling, Nicht Alki und auch Alki mag nun denken: Klasse, wenn der SD weg ist, brauche, muss, werde ich auch nichts mehr trinken. Und am Anfang einer Bac Therapie stellt man euphorisch fest das es auch so ist...Juppie man ist geheilt!
Nach einiger Zeit jedoch stellt sich bei einigen von uns in gewissen Situationen ein erneutes Gefühl ein: Der Trinkwunsch (TW). Aus vielen Erfahrungsberichten in der Bac Therapie weiß man nun das dieser TW ein erneutes Problem darstellt. Die einen Bac Beführworter sagen : Dosier hoch bis du nicht mehr deiner selbst bist, dann ist dir der Alkohol egal ABER ( ein hoher Prozentsatz sagt auch): dann ist dir eh alles egal, auch wenn dich morgen ein LKW überfährt. Ist das eine Lebensqualität? Ich denke nein, vor allem nicht, wenn beim runterdosieren und beim "ich bin wieder normal" Zustand sich wieder der Gedanke an Alk regt.
Kurzum, was machen wenn der Feind TW auftritt??? Meditieren, Joggen bis zum umfallen, lesen, kalt duschen, hemmungsloser Sex ( wurde hier einigemale erwähnt
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Vor allem für Neulinge in der Bac Therapie könnten Hinweise sehr nützlich sein, aber auch uns alten Hasen, die noch immer am TW zu knabbern haben, könnte ein Erfahrungsaustausch helfen: Wie bekomme ich den TW weg? Bekommt man ihn überhaupt weg?
In diesem Sinne LG an alle und lasst mich / uns wissen wie ihr den TW meistert.
Argentina