Hallo ihr Lieben,
habe mal was zum lesen für euch!
Erst einmal danke für eure nette Aufnahme hier im Forum. Ja, Meister ist ein Teil von meinem Pseudonym im Netz und macht sich immer ganz gut.
Was ist eiserne Disziplin? Hmm musste selbst überlegen wie ich es aus meiner Sicht erklären soll. Ich hole dann mal aus: Den Versuch weniger bis gar nichts zu trinken gab es schon sehr viel öfter, allerdings habe ich so ab 2010 nie lange durchgehalten, die Statistik der letzten 14 Monate war nicht berauschend. Ich hatte eine Statistik über meine Alkpausen gemacht, diente mir ein wenig als Selbstkontrolle.
Als ich aber in der Vergangenheit merkte dass ich doch regelmäßiger zum Gerstensaft griff wollte ich auch längere Pausen einlegen um dem Körper Gutes zu tun und mir selbst zu beweisen es geht auch ohne.
Das hat eigentlich immer ganz gut geklappt, so 2-3 Monate pause waren gar nicht so schwer und in der Zeit habe ich auch nichts vermisst. Nun ab 2011 ging das nicht mehr ich habe keine 2 Wochen Pause durchgehalten.
Anfang 2012 wurde es aufgrund meiner besseren Hälfte und die damit verbundenen privaten Probleme extrem mit dem Trinken.
Die NW vom Alk waren schon erschütternd: morgens glasige rote Augen, Nasenbluten, penetranter Mundgeruch (sagt dir aber nicht jeder), nachts mit dem Motorroller weiteren „Stoff“ besorgen und morgens sich wundern warum die Jeans Löcher hat! Da hat es wohl einen Abflug gegeben an den ich mich nicht mal erinnere, es gibt da noch viele weiter NW oder Geschichten vom Saufen.
Nun denn, ende Februar hat sich mit meiner besseren Hälfte alles wieder normalisiert und ich hatte das Verlangen es mir selbst zu beweisen das ich es noch drauf habe und ohne Alk auskommen kann (meine eiserne Disziplin). Die ersten zwei Wochen waren wirklich hart SD, craving bis zum Abwinken. Ich war aber standhaft und hatte eine neue Aufgabe bei festlichen Angelegenheiten nämlich "einen auf Fahrer zu machen". War eine absolut neue Erfahrung auf einer Party nüchtern zu sein, normalerweise ist
immer meine bessere Hälfte gefahren und ich konnte mich gehen lassen.
Nun die Zeit ging um wie im Flug, mittlerweile sind es 2 Monate und ich habe keinen SD oder craving oder sonst was. Bin selbst überrascht dass es dann doch so einfach war.
Aber ich traue der Sache nicht! Denn ich weiß das beim Grillabend, wenn die gekühlten Bierflaschen auf dem Tisch stehen, ich irgendwann nicht NEIN sagen kann.
Was dann passiert weiß ich aber nicht!
Saufen bis zum kotzen,
oder der Alk schmeckt mir gar nicht,
oder ich habe ein ganz normales soziales Trinkverhalten
![lol [lol]](https://forum-baclofen.com/images/smilies/lol.gif)
,
oder ich falle sofort in alte Trinkgewohnheiten zurück
![wacko [wacko]](https://forum-baclofen.com/images/smilies/wacko3.gif)
, oder, oder, oder.
Daher der Versuch mit Bac als eine art Versicherung.
Ich werde BAC erhöhen bis ich glaube den „Schalter“ gefunden zu haben, was im Moment recht schwierig ist da ich ja „zur Zeit“ überhaupt kein Verlangen nach Alk. habe. Bleibt mir also nichts anderes übrig als mich hoch zu dosieren und zu hoffen, dass der „Schalter“ vom Bac umgelegt wird. Vielleicht gibt es ja hilfreiche Tipps die mir helfen festzustellen ob und wann ich mein Ziel erreicht habe. Alle 3 Tage Bac um 5mg zu erhöhen ist nichts für mich, das sind bei 300mg immerhin ca. 170 Tage. Solange mich die NW nicht umhauen ist es mit dem schnellen Hochdosieren für mich OK.
Mein Experiment mit Bac ist auch keine Anleitung und nicht zur Nachahmung empfohlen, der Versuch könnte ein Beispiel werden wie man es besser nicht machen sollte
Am 24.04. Dosis um 15mg/T erhöht kaum Nebenwirkungen, dann um weitere 15mg/T erhöht wieder keine nennenswerte NW also weiter erhöht, bin jetzt bei 75mg/T.
Puuh habe glaube ich einen Schreibflash auf Bac.
Ok hier mein Bac Bericht, der extreme Kaffeedurst ist weg, keine Schlafprobleme aber morgens Müde, Konzentration ist denke ich normal,
24.04. 45mg, übliche Einnahmezeiten. NW: leichter Tunnelblick, Schwindelgefühl, Positive NW: euphorisch - glücklich - gelassen - relaxt, bin einfach gut drauf
![dance [dance]](https://forum-baclofen.com/images/smilies/dance2.gif)
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25.04. 60mg, leichter Tunnelblick, Quasselbedürfnis! Aber beim Sprechen fallen einem manche Wörter verlangsamt bis gar nicht ein, hört sich so an wie Boris Becker mit dem klassischen „Äh“ blablabla „Äh“ blablabla „Äh“ blablabla, Äh, Äh
26.04. (heute) 75mg Tunnelblick, Schwindel,
Läuft ja ganz gut, so das ich morgen wieder erhöhen werde. Mein Plan ist bei 150mg eine Erhöhungspause einlegen und ein paar Tage bei der Dosis bleiben.
Ich habe auch festgestellt das Bac auf nüchternen Magen nicht zu empfehlen ist, man kommt sich dann irgendwie stoned/breit vor[wacko] . Bei den Mahlzeiten oder danach ist Bac (für mich) deutlich verträglicher.
Bis bald ihr Lieben