Besinnen kann man sich da nämlich schon. Denn was heißt eigentlich „Arbeit“ heutzutage? Ist z.B. Altenpflege in der Familie auch „Arbeit“? Oder „arbeitet“ man auch ohne Lohn und soziale Absicherung in der Erziehung seiner eigenen Kinder? Was ist mit denen, die zwar unermüdlich arbeiten, aber von ihrem Arbeitslohn nur ganz knapp überleben und über die Runde kommen? Warum gibt es bei uns "Fachkräftemangel" und warum sind nicht auch Einwanderer Arbeiter? Ist ein Mensch nur Mensch mit Arbeit? Und ist ein Mensch ohne Arbeit kein Mensch? Ist ein Mensch ohne Arbeit "selber schuld"? Kleiden sich "Arbeiter" wirklich nur im "Blaumann", und was wissen die dann von "Weißkitteln" oder andersfarben Gewandeten und umgekehrt?
Macht Arbeit wirklich frei? Und falls Ja, dann selbst zum Mindestlohn? Ist der Lohn der Arbeit gar am Ende die Angst oder die Altersarmut? Sollen Asylbewerber von Amts wegen nicht arbeiten dürfen und auch keine Geld erhalten sondern nur noch Naturalleistungen, z.B. ?
Gut, dass wieder einmal der 1. Mai ist und man frei von Arbeit über all das nachdenken, auf die Straße gehen und mit seinen Nachbarn darüber reden kann. Macht das! Friedlich! Solidarisiert Euch! Wann, wenn nicht Heute?
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DonQuixote
P.S. Dem 1. Mai geht übrigens um nur 24 Stunden der 30. April voran. Am heurigen 30. April jährte sich zum 73. Mal der Tag, an dem der Mann starb, der Adolf Hitler erschoss. Gutes Timing! Und liebe Grüsse vom Deutschen Widerstand
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