Beitragvon pummeluff » 12. Januar 2018, 14:14
Hallo,
wollte mich mal zurück melden. Für die "Panikmache" muss ich mich entschuldigen. Die ganzen Symptome, die ich beschrieb, kamen von einem Kaltenzug eines Neuroleptikums. Das hab ich, weil es mir so viel besser ging mit Baclofen und es sowieso nicht mehr wirkte, innerhalb von 3 Wochen abgesetzt. Das war ein ganz großer Fehler und sehr dumm.
Als es mir dann wie Schuppen von den Augen fiel, habe ich es ganz schnell wieder eindosiert. Allerdings bin ich jetzt immer noch nicht ganz Kopfzittern frei. Die Angstwellen sind weg.
Da ich wegen dieser Baclofen immer höher dosiert habe, bin ich bei 112,5mg gelandet. Damit habe ich dann aber Panik bekommen und seit geraumer Zeit ist die abendliche Ruhe, die ich mit Baclofen 50mg schon erreicht habe, nicht mehr vorhanden. Ich bin zunehmend unruhiger. Jetzt habe ich doch den Verdacht, dass mir eine höhere Dosis nicht gut bekommt. Weil es seit der Erhöhung auf 112,5mg sehr viel schlechter ging. Jetzt habe ich mir überlegt, dass ich bis auf 50mg wieder abdosiere. Eigentlich wirkt Baclofen ja dämpfend, kann es sein, dass es auch das Gegenteil bewirken kann? Konnte nichts dazu finden. Dachte halt, dass je mehr in nehme, desto ruhiger werde ich.
Oder die innere Unruhe kommt immer noch vom Kaltentzug des Neuroleptikums. Das weiß ich mit Gewissheit, wenn ich wieder bei 50mg angelangt bin.
Und es ist sicher, dass man alle 3 Tage um 6,25mg reduzieren kann? Man sagt ja, dass man ein Psychopharmaka um 10% alle 4 Wochen reduzieren soll. Hab da ein wenig Schiss, dass es zu schnell ist.
So, ich hoffe ich konnte mein Anliegen rüberbringen und bedanke mich für Antworten.
Nachtrag: Vielleicht war es nur diese Anfangsverbesserung, von der ihr so oft redet? Die Angst soll ja zurückkehren. Vielleicht hat es nur am Anfang der Einnahme gewirkt?
Ich bin so unendlich traurig, dass es am Anfang so gut geklappt hat. Dann hab ich mir selbst alles kaputt gemacht.
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pummeluff am 12. Januar 2018, 17:56, insgesamt 3-mal geändert.
Medikamente: Pregabalin, Mirtazapin, Quetiapin, Baclofen