Mammamia stellt sich vor
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Mammamia stellt sich vor
Hallo,
ich möchte mich kurz vorstellen.
Ich bin bald 46 Jahre alt und habe ein Alkoholproblem.
Eigentlich trinke ich nur Wein, selten mal was anderes. Aber leider jeden Abend eine Flasche.
Ich möchte sehr gerne damit aufhören, weiß aber nicht wie. Ich bin 4-fache Mutter, die Kinder sind aber schon größer und arbeite auch viel.
Abends habe ich keine Kraft, mich gegen den Alkohol zu wehren. Ich kompensiere meine Müdigkeit damit und vielleicht und versuche mich zu entspannen.
Nachts wache ich dann auf, habe das Gefühl, mein Körper entgiftet sich dann auf Hochtouren. Dann schlafe ich nur schlecht wieder ein. Ein Teufelskreis.
Ich habe sehr große Angst, jemandem von meinem Alkoholismus zu erzählen. Ich kann es selbst nicht fassen, das ich das Trinken nicht lassen kann.
Ebenso möchte ich keine stationäre Therapie machen.
Ich habe viele Tiere und eine demente sehr alte Mutter, meine Kinder und mein Mann schaffen das nicht allein und ich würde mich nur sorgen.
Außerdem kann ich auch aus meiner Arbeit micht ausfallen. Nicht weil ich nicht möchte, sondern weil wir auf das Geld angewiesen sind.
Mein Umfeld bekommt natürlich mit, dass ich zuviel trinke. Das finde ich auch ganz furchtbar. Aber es einfach zu lasden, schaffe ich nicht. Morgens nehme ich es mir vor, mittags bin ich noch fest überzeugt und abends schmeidse ich es über Bord, fahre noch schnell los und kaufe doch wieder Wein.
Jetzt möchte ich es aber endlich lassen. Seit einem Jahr überlege ich schon, ob Baclofen eine Idee wäre. Ich denke schon.
Ich habe keine psychischen Erkrankungen, brauchte noch nie Medikamente oder eine Therapie in dieser Richtung.
Das Rauchen aufzugeben war gar kein Problem.
Gesundheitlich ist alles ok, bis auf die Trinkerei.
Ach ja: ich habe noch nie so ehrlich darüber gesprochen, wie im diesem Text. Weil ich mich für diese vermeintliche Schwäche so sehr schäme. Ja, ich weiß, es ist mehr, als nur eine Schwäche. Aber ich empfinde es trotzdem so.
UND: ich habe noch nie in einem Forum geschrieben.
Kenne mich also damit nicht wirklich aus.
Dies ist mein erster Schritt.
Ich würde mich auch sehr über die Ärzteliste freuen!
ich möchte mich kurz vorstellen.
Ich bin bald 46 Jahre alt und habe ein Alkoholproblem.
Eigentlich trinke ich nur Wein, selten mal was anderes. Aber leider jeden Abend eine Flasche.
Ich möchte sehr gerne damit aufhören, weiß aber nicht wie. Ich bin 4-fache Mutter, die Kinder sind aber schon größer und arbeite auch viel.
Abends habe ich keine Kraft, mich gegen den Alkohol zu wehren. Ich kompensiere meine Müdigkeit damit und vielleicht und versuche mich zu entspannen.
Nachts wache ich dann auf, habe das Gefühl, mein Körper entgiftet sich dann auf Hochtouren. Dann schlafe ich nur schlecht wieder ein. Ein Teufelskreis.
Ich habe sehr große Angst, jemandem von meinem Alkoholismus zu erzählen. Ich kann es selbst nicht fassen, das ich das Trinken nicht lassen kann.
Ebenso möchte ich keine stationäre Therapie machen.
Ich habe viele Tiere und eine demente sehr alte Mutter, meine Kinder und mein Mann schaffen das nicht allein und ich würde mich nur sorgen.
Außerdem kann ich auch aus meiner Arbeit micht ausfallen. Nicht weil ich nicht möchte, sondern weil wir auf das Geld angewiesen sind.
Mein Umfeld bekommt natürlich mit, dass ich zuviel trinke. Das finde ich auch ganz furchtbar. Aber es einfach zu lasden, schaffe ich nicht. Morgens nehme ich es mir vor, mittags bin ich noch fest überzeugt und abends schmeidse ich es über Bord, fahre noch schnell los und kaufe doch wieder Wein.
Jetzt möchte ich es aber endlich lassen. Seit einem Jahr überlege ich schon, ob Baclofen eine Idee wäre. Ich denke schon.
Ich habe keine psychischen Erkrankungen, brauchte noch nie Medikamente oder eine Therapie in dieser Richtung.
Das Rauchen aufzugeben war gar kein Problem.
Gesundheitlich ist alles ok, bis auf die Trinkerei.
Ach ja: ich habe noch nie so ehrlich darüber gesprochen, wie im diesem Text. Weil ich mich für diese vermeintliche Schwäche so sehr schäme. Ja, ich weiß, es ist mehr, als nur eine Schwäche. Aber ich empfinde es trotzdem so.
UND: ich habe noch nie in einem Forum geschrieben.
Kenne mich also damit nicht wirklich aus.
Dies ist mein erster Schritt.
Ich würde mich auch sehr über die Ärzteliste freuen!
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Re: Mammamia stellt sich vor
Hallo Mammamia,
herzlich Willkommen im Forum!
Kurz mal vorneweg: Mit diesem hast Du nichts zu tuen?
LG
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![hi_bye [hi_bye]](https://forum-baclofen.com/images/smilies/bye.gif)
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LG
Wer aus meinen Texten nicht herauslesen kann, dass ich aus persönlicher Erfahrung schreibe, wird mich sowieso missverstehen.
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Re: Mammamia stellt sich vor
Guten Morgen!
Nein, das bin ich nicht.
Ich dachte, der Name wäre frei. Ups!
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Re: Mammamia stellt sich vor
Wer aus meinen Texten nicht herauslesen kann, dass ich aus persönlicher Erfahrung schreibe, wird mich sowieso missverstehen.
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Re: Mammamia stellt sich vor
"Es ist einfach Feeling pur, ich will die negativen Gedanken vertreiben, wie Schmutz um es als Vergleich von mir wegstreichen. Muss die Stimme dämpfen, diesen Text beenden und euch bitten nicht nach jedem Satz Kritik an mich persönlich zu wenden."
Mein Tagebuch:
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Re: Mammamia stellt sich vor
Zuletzt geändert von laggard am 31. Oktober 2017, 05:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mammamia stellt sich vor
Vielen Dank für eure aufmunternden Worte!
Ich weiß, dass es eine Erkrankung ist. Mein Bruder ist trockener Alki. Er trinkt seit vielen Jahren nicht. Aber ich habe keinen Kontakt zu ihm. Ich kann im Moment aber einfach nicht über meinen Schatten springen und dazu stehen, dass ich alkoholkrank bin.
Darüber ärgere ich mich auch sehr. Ich traue mich einfach nicht, mich zu öffnen. Viele hier in meiner Gegend kennen mich, da ich als Hundetrainerin arbeite.
Ich habe Angst, dass darüber getratscht werden könnte.
Irrational und vielleicht sogar egal. Aber mir macht es Angst.
Ausserdem traue ich mich auch nicht, im Freundeskreis mal zu sagen, dass ich keinen Alkohol mehr trinke, weil ich abhängig bin. Das würde mich irre unter Druck setzen.
Ich habe schon eine Menge hier im Forum gelesen und bin guter Hoffnung, es jetzt hin zu bekommen.
Vielleicht bräuchte ich zusätzlich eine Psychotherapie, um zu lernen, damit richtig umzugehen.
Hier fühle ich mich jedenfalls schon mal gut aufgehoben.
Ich weiß, dass es eine Erkrankung ist. Mein Bruder ist trockener Alki. Er trinkt seit vielen Jahren nicht. Aber ich habe keinen Kontakt zu ihm. Ich kann im Moment aber einfach nicht über meinen Schatten springen und dazu stehen, dass ich alkoholkrank bin.
Darüber ärgere ich mich auch sehr. Ich traue mich einfach nicht, mich zu öffnen. Viele hier in meiner Gegend kennen mich, da ich als Hundetrainerin arbeite.
Ich habe Angst, dass darüber getratscht werden könnte.
Irrational und vielleicht sogar egal. Aber mir macht es Angst.
Ausserdem traue ich mich auch nicht, im Freundeskreis mal zu sagen, dass ich keinen Alkohol mehr trinke, weil ich abhängig bin. Das würde mich irre unter Druck setzen.
Ich habe schon eine Menge hier im Forum gelesen und bin guter Hoffnung, es jetzt hin zu bekommen.
Vielleicht bräuchte ich zusätzlich eine Psychotherapie, um zu lernen, damit richtig umzugehen.
Hier fühle ich mich jedenfalls schon mal gut aufgehoben.
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Re: Mammamia stellt sich vor
Hallo
das "Outen" im Freundes/Bekanntenkreis ist da nochmal eine ganz andere Sache
Hier geht´s um die Beziehung zu dir
Das dich deine allabendlichen Betäubungen nicht dauern so runterziehen
Vorschlag :
Arbeite doch erst mal an dir und deinem Verhalten (Physiotherapie ist eine gute Idee)
Alk langsam runter-Bac langsam erhöhen
Geb dir Zeit -GGG steht übrigens für Geduld Geduld Geduld
Früher oder später wird der Erfolg kommen und damit wirst du auch wissen , wie du dich in der Öffentlichkeit
verhalten musst ...
Das sollte jetzt noch kein Thema sein
meint Laggard![hi_bye [hi_bye]](https://forum-baclofen.com/images/smilies/bye.gif)
das "Outen" im Freundes/Bekanntenkreis ist da nochmal eine ganz andere Sache
Hier geht´s um die Beziehung zu dir
Das dich deine allabendlichen Betäubungen nicht dauern so runterziehen
Vorschlag :
Arbeite doch erst mal an dir und deinem Verhalten (Physiotherapie ist eine gute Idee)
Alk langsam runter-Bac langsam erhöhen
Geb dir Zeit -GGG steht übrigens für Geduld Geduld Geduld
Früher oder später wird der Erfolg kommen und damit wirst du auch wissen , wie du dich in der Öffentlichkeit
verhalten musst ...
Das sollte jetzt noch kein Thema sein
meint Laggard
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Re: Mammamia stellt sich vor
Das ist eine gute Einstellung! Geduld und entspanntes mit mir selbst umgehen ist nicht meine Stärke. Da bin ich aber schon dran. 

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Re: Mammamia stellt sich vor
"Es ist einfach Feeling pur, ich will die negativen Gedanken vertreiben, wie Schmutz um es als Vergleich von mir wegstreichen. Muss die Stimme dämpfen, diesen Text beenden und euch bitten nicht nach jedem Satz Kritik an mich persönlich zu wenden."
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[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/vendor/twig/twig/lib/Twig/Extension/Core.php on line 1236: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable
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