Hallo Leute, ich arbeite seit über 30 Jahren un der Psychiatrie und habe im Februar übers Internet einen Mann kennen gelernt, mit dem vom 1.Moment alles gestimmt hat. Wir hatten am Anfang nur telefonischen Kontakt und die Sache hatte nur 1 Haken ;er war zur Langzeittherapie. Mittlerweile ist er wieder zu Hause und ist ein ziemlicher Hardcore-Trinker. Er hatte eine krasse Kindheit und ist sehr alleine, fängt immer wieder heftig an zu Trinken, schafft es nicht und sieht wohl im Großen und Ganzen auch keinen Sinn im Leben und kann auch nicht mehr. Ich habe die Themenwoche über Alkoholsucht im Fernsehen gesehen, u.a.auch den Beitrag über BACLOFEN. Mittlerweile ist es für mich eine große Hoffnung, meinen Freund durch Baclofen zu helfen, sonst, glaube ich, wird er nicht mehr lange leben. Er hat erzählt, 3 Flaschen Schnaps am Tag hat er gebraucht vor der Langzeittherapie!!
Bitte gebt mir Tipps, welche Ärzte in der Gegend um Glauchau verschreiben Alkoholikern Baclofen. Auch ein größerer Umkreis wäre i.O.! Es ist für mich die letzte Hoffnung, das er vielleicht doch noch ein halbwegs schönes erfülltes Leben hat, verdient hätte er es, ist ein ganz Lieber sonst, der Liebste und Passendste für mich!
Viele liebe Grüße und bitte helft uns
Vielen Dank
Hallo, hier ist Heidi , ich habe ein großes Anliegen und möchte mich hiermit vorstellen
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Re: Hallo, hier ist Heidi , ich habe ein großes Anliegen und möchte mich hiermit vorstellen
Hallo Heidi,
ein herzliches willkommen hier im Forum.
Du schreibt das Baclofen die letzte Hoffnung ist deinem Freund zu helfen.
Sieht dein Freund es genauso wie du oder bist du die treibende Kraft.
Wie du sicherlich schon gelesen hast ist eine hohe Motivation und der starke Wunsch nicht mehr trinken zu wollen eine Voraussetzung für eine Baclofen Therapie.
Es wäre auch für deinen Freund sehr hilfreich sich hier anzumelden um sich dann auch mit seiner Baclofen Therapie aktiv zu beschäftigen.
Um einen Arzt vorgeschlagen zu bekommen schreib doch bitte unserem Administrator DonQuixote eine PN mit deiner Postleitzahl.
Er wird sich dann zeitnah bei dir melden und dir einen Arzt vorschlagen und dich noch mit wichtigen Informationen zu der hoffentlich bald beginnenden Baclofen Therapie versorgen.
Bei weiteren fragen... einfach fragen!
Alles gute...
Chinaski
ein herzliches willkommen hier im Forum.
Du schreibt das Baclofen die letzte Hoffnung ist deinem Freund zu helfen.
Sieht dein Freund es genauso wie du oder bist du die treibende Kraft.
Wie du sicherlich schon gelesen hast ist eine hohe Motivation und der starke Wunsch nicht mehr trinken zu wollen eine Voraussetzung für eine Baclofen Therapie.
Es wäre auch für deinen Freund sehr hilfreich sich hier anzumelden um sich dann auch mit seiner Baclofen Therapie aktiv zu beschäftigen.
Um einen Arzt vorgeschlagen zu bekommen schreib doch bitte unserem Administrator DonQuixote eine PN mit deiner Postleitzahl.
Er wird sich dann zeitnah bei dir melden und dir einen Arzt vorschlagen und dich noch mit wichtigen Informationen zu der hoffentlich bald beginnenden Baclofen Therapie versorgen.
Bei weiteren fragen... einfach fragen!
Alles gute...
Chinaski
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Re: Hallo, hier ist Heidi , ich habe ein großes Anliegen und möchte mich hiermit vorstellen
Hallo Heidi
Herzlich willkommen im Forum, und Danke, Dass Du Dich uns anvertraust.
Früher hieß es immer, man solle "Süchtige" erstmal fallen lassen, bis sie ganz unten sind. Anders kämen sie aus diesem Teufelskreis nicht heraus. Darüber ist man glücklicherweise weg. Je mehr es Unterstützung aus dem Kreise der Familie oder engen Freunden gibt, umso besser ist das für die Patienten, und das gilt insbesondere auch für die Suchttherapie.
Dazu muss man aber sagen, dass Betroffene ihre Abhängigkeit natürlich nur mit einem guten Stück Eigeninitiative und "Arbeit an sich selbst" überwinden können. Du kannst Deinem Freund bei seinem Weg aus der Abhängigkeit begleiten und unterstützen, aber gehen muss er ihn alleine
. Mir ist noch nicht ganz klar, inwiefern er selbst mit dem Trinken wirklich aufhören möchte. Ist es denn auch sein Wunsch, vom Alkohol loszukommen?
Vielleicht magst Du ihm in diesem Zusammenhang mal das Buch geben. Der Kardiologe Olivier Ameisen war selbst betroffen und hat Baclofen als Therapieoption bei Abhängigkeitserkrankungen (wieder)entdeckt. Das Buch ist spannend zu lesen! Du kannst die E-Book-Version des Buches auch kostenlos über dieses Forum "ausleihen". Bei Interesse schreibe mir bitte einfach eine
Baclofen schlägt einem das Glas also nicht einfach so aus der Hand, aber es kann Betroffenen die Entscheidungsfreiheit zurückgeben: Im Idealfall MUSS man nicht mehr zwingend trinken, weil man gegen das Verlangen machtlos ist. Man KANN sich wieder frei entscheiden, ob man trinken möchte, oder ob man es lieber lässt. Warum und wodurch das möglich wird, ist und erklärt.
Stattdessen braucht es dann natürlich andere Alternativen, die einem das geben, was bislang der Alkohol geleistet hat. Belohnung, Entspannung, "Kicks", "Glücksgefühle", Hemmungslosigkeit, Ausschalten von Ängsten, etc...Alkohol kann viele Funktionen übernehmen. Das ist dann die eigentliche "Arbeit an sich selbst", an der über kurz oder lang niemand vorbei kommt. Dafür kann Baclofen den Kopf frei machen - nicht mehr, aber auch nicht weniger
. Aber wie gesagt: Ohne das Zutun und den eigenen Willen Deines Freundes wird's auch mit Baclofen nicht klappen
.
Einen ersten Überblick rund um das Medikament bietet unsere Rubrik , konkreter im und . Genaueres zur Dosierung und Therapie findest Du im oder in den auf die jeweilige Tablettenstärke zugeschnittenen hier im Forum.
Lesenswert und aufschlussreich ist auch der Artikel , den man auch finden kann. Als zusätzliche Motivation kannst ja mal ein paar dieser Dokumente, insbesondere auch ausdrucken und Deinem Freund zum Lesen geben.
Eine Mail mit Arztvorschlag ging soeben raus, und zwar an die Mailadresse bei <googlemail.com>, mit der Du Dich hier im Forum registriert hattest. Viel Erfolg bei Euren weiteren Schritten und mit der nun hoffentlich bald beginnenden Deines Freundes wünscht einstweilen
DonQuixote
Herzlich willkommen im Forum, und Danke, Dass Du Dich uns anvertraust.
Früher hieß es immer, man solle "Süchtige" erstmal fallen lassen, bis sie ganz unten sind. Anders kämen sie aus diesem Teufelskreis nicht heraus. Darüber ist man glücklicherweise weg. Je mehr es Unterstützung aus dem Kreise der Familie oder engen Freunden gibt, umso besser ist das für die Patienten, und das gilt insbesondere auch für die Suchttherapie.
Dazu muss man aber sagen, dass Betroffene ihre Abhängigkeit natürlich nur mit einem guten Stück Eigeninitiative und "Arbeit an sich selbst" überwinden können. Du kannst Deinem Freund bei seinem Weg aus der Abhängigkeit begleiten und unterstützen, aber gehen muss er ihn alleine
![pardon [pardon]](https://forum-baclofen.com/images/smilies/pardon.gif)
Vielleicht magst Du ihm in diesem Zusammenhang mal das Buch geben. Der Kardiologe Olivier Ameisen war selbst betroffen und hat Baclofen als Therapieoption bei Abhängigkeitserkrankungen (wieder)entdeckt. Das Buch ist spannend zu lesen! Du kannst die E-Book-Version des Buches auch kostenlos über dieses Forum "ausleihen". Bei Interesse schreibe mir bitte einfach eine
Baclofen schlägt einem das Glas also nicht einfach so aus der Hand, aber es kann Betroffenen die Entscheidungsfreiheit zurückgeben: Im Idealfall MUSS man nicht mehr zwingend trinken, weil man gegen das Verlangen machtlos ist. Man KANN sich wieder frei entscheiden, ob man trinken möchte, oder ob man es lieber lässt. Warum und wodurch das möglich wird, ist und erklärt.
Stattdessen braucht es dann natürlich andere Alternativen, die einem das geben, was bislang der Alkohol geleistet hat. Belohnung, Entspannung, "Kicks", "Glücksgefühle", Hemmungslosigkeit, Ausschalten von Ängsten, etc...Alkohol kann viele Funktionen übernehmen. Das ist dann die eigentliche "Arbeit an sich selbst", an der über kurz oder lang niemand vorbei kommt. Dafür kann Baclofen den Kopf frei machen - nicht mehr, aber auch nicht weniger
![smile [smile]](https://forum-baclofen.com/images/smilies/smile.gif)
![pardon [pardon]](https://forum-baclofen.com/images/smilies/pardon.gif)
Einen ersten Überblick rund um das Medikament bietet unsere Rubrik , konkreter im und . Genaueres zur Dosierung und Therapie findest Du im oder in den auf die jeweilige Tablettenstärke zugeschnittenen hier im Forum.
Lesenswert und aufschlussreich ist auch der Artikel , den man auch finden kann. Als zusätzliche Motivation kannst ja mal ein paar dieser Dokumente, insbesondere auch ausdrucken und Deinem Freund zum Lesen geben.
Eine Mail mit Arztvorschlag ging soeben raus, und zwar an die Mailadresse bei <googlemail.com>, mit der Du Dich hier im Forum registriert hattest. Viel Erfolg bei Euren weiteren Schritten und mit der nun hoffentlich bald beginnenden Deines Freundes wünscht einstweilen
DonQuixote
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[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/vendor/twig/twig/lib/Twig/Extension/Core.php on line 1236: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable
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