Schon seit vielen Jahren trinke ich regelmäßig abends trockenen Weißwein. Meistens ist es eine Flasche (0,7), am Wochenende wird es auch mal mehr. Bisher habe ich es hinbekommen einmal im Jahr für 4 Wochen komplett auf Aklohol zu verzichten und auch 2-3 Tage in der Woche alkoholfrei zu leben.
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In diesem Jahr klappt dies gar nicht. Weder habe ich die 4 Wochen durchgehalten, noch die Tage unter der Woche. Auch habe ich den Eindruck, dass es mehr wird. Ich schäme mich ziemlich dafür
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Es war ein hartes Jahr mit schlimmen Erkrankungen in nächster Nähe und der Wein ist abends mein "Medikament" um abschalten zu können. Meine Arbeit bekomme ich - gottseidank - noch prima hin, auch weil ich versuche früh ins Bett zu gehen, aber ich schlafe total schlecht und wache gegen 4 Uhr auf und wälze mich hin und her.
Was vielleicht auch wichtig ist zu erwähnen: Ich habe bereits viele Jahre eine Verhaltenstherapie gemacht und auch eine psychisomatische Reha wegen Depressionen. Die habe ich - glaube ich - gut im Griff.
Nun habe ich die Dokumentation von Scobel auf 3Sat gesehen und bin daher auf Baclofen gekommen. Es interessiert mich sehr und ich würde es sehr gerne ausprobieren. Da ich allerdings selbst im medizinischen Bereich arbeite, und daher auch weiß wie mit dem Thema "Alkohol" in den Akten umgegangen wird, scheue ich mich darüber offen mit meinem Arzt zu reden und den Wirkstoff über Rezept zu bekommen. Da es in anderen Ländern ja offenbar rezeptfrei ist, würde ich sehr gerne wissen, ob es da eine Möglichkeit per internet gibt. Da wäre ich über einen Hinweis froh!
Wie geht ihr mit der Offenheit gegenüber den Ärzten um?
Vielen Dank schon jetzt für´s Lesen meiner unstrukturierten Gedanken und Fragen!
Herzliche Grüße
Ixchell