ich freue mich euch hier gefunden zu haben, Dr. Google macht´s möglich

Möchte meine Geschichte "kurz" vorstellen und euch mitteilen was mich hier her geführt hat:
Letzte Woche habe ich einen Bericht auf ARTE, über eine Studie aus Frankreich, welche Baclofen gegen Alkoholsucht machte, gesehen. Dieser hat stark mein Interesse geweckt. Trotzt des unbefriedigtem Endes, möchte ich mehr darüber wissen, bzw. es evtl. sogar ausprobieren.
Die Probanden der -placebo Gruppe, hatten fast den gleichen Erfolg wie die, die Baclofen bekommen hatten. Aber alle waren erfolgreich. Trotz alle dem möchte ich mehr darüber wissen und es unter Umständen selber an mir ausprobieren.
Da ich leider schon seid ca. 30 Jahren an Depressionen erkrankt bin, die zwischendurch auch mal für ein Jahr oder Monate pausierten oder milder wurden, bin ich leider zusätzlich langsam (aber sicher) in die Alkoholsucht hineingerutscht.
Lange Zeit konnte und wollte ich es mir nicht eingestehen, aber es lies und lässt sich nicht mehr verleugnen, zumindest vor mir und meinen engsten Lieben gegenüber.
Eine Krankheit nach der anderen kamen über mich, darunter starke Schmerzen und Stress. Diese Zustände versuchte ich mit Alkohol zu Besänftigen, um nicht ganz durchzudrehen oder mir das Leben (von dem was noch übrig war und ist) zu nehmen. Seid ungefähr fünf Jahren trank ich täglich. Wie ihr es vielleicht von euch selbst kennt, es wurde immer mehr. Nicht volltrunken, aber so lulilalli entspannend. Was mich, zu meinem immer schlechter werdenden Gesundheitszustand (psychisch wie physisch) nicht gerade leicht durch mein Leben gehen lies und lässt, war dass ich meine liebe Mama ca. 10 Jahre pflegte. Wie ihr euch denken könnt, musste ich mit ansehen wie sie litt. Die letzten drei Jahre musste ich sie rund um die Uhr versorgen, sie konnte gar nichts mehr alleine. Unter diesem Zusätzlichen Stress, die mit ansehen zu müssen und so viel Verantwortung zu haben, trank ich und trank ich, Tag ein Tag aus...
Meine Mama starb dieses Jahr im Februar 2017. Ein paar Wochen davor habe ich mit dem Alkohol versucht aufzuhören (alleine ohne Arzt). Es war die Hölle!!! Der Tod, und diese Endphase meiner Mutter, ohne Worte schlimm für mich. Am Sterbebett, als sie gegangen war, nahm ich wieder Alkohol zu mir. Dann trank ich noch mehr. Es ging mir so schlecht, eben auch durch diesen vielen Alkohol zusätzlich dass sich meine bereits schon gebildete Erkrankung Polyneuropathie (eine Nervenstörung die durch Alkohol kommen kann) rapid verschlechterte. Vor 10 Tagen habe ich erneut damit aufgehört was mir bis heute auch gelingt, nur wie lange noch!
Meine Hausärztin weiß davon und wollte immer dass ich in eine Suchtklinik gehe, dies kommt für mich aber nicht in Frage. Deshalb bin ich hier gelandet um mich mit euch auszutauschen und evtl. Wegweiser zu bekommen die ich mir zu meiner Selbsthilfe hinzuziehen kann.
Es kann sein das sich mein Text etwas konfus liest, sorry deswegen, habe leider keine Kraft ihn anders zu verfassen oder zu korrigieren.
Viel durchgelesen habe ich mir hier noch nicht, hole ich nach.
Wie gerne würde ich jetzt etwas trinken! Seufz- jammer, jammer, jammer...
Danke für eure Aufmerksamkeit!
Cappuccino