Hallo DonQ,
ich habe mal nachgeschaut und den Artikel unter
gefunden.
Ich hoffe, ich konnte damit helfen.
Gruß Michael
Beginn mit Baclofen
-
- Beiträge: 19
- Registriert: 3. Oktober 2016, 22:19
- Hat sich bedankt: 38 Mal
- Danksagung erhalten: 20 Mal
- Mann oder Frau?:
-
Thread-Starter - Beiträge: 15
- Registriert: 19. August 2016, 15:38
- Hat sich bedankt: 1 Mal
- Danksagung erhalten: 6 Mal
- Mann oder Frau?:
Re: Beginn mit Baclofen
Hallo zusammen !
Mich hatten meine schlechten Leberwerte vor 2 Monaten ziemlich erschreckt.
Jetzt habe ich mein Blut noch einmal untersuchen lassen und siehe da, es ist alles im grünen Bereich: GOT 23, GPT 20 und GGT 41.
Woher dieser Ausrutscher vor damals kam, ist mir unerklärlich. Vielleicht war es einfach ein falscher Messwert, denn es hat sich an meiner Ernährung oder Medika-menteneinnahme überhaupt nichts geändert. Ich bin sehr froh darüber, denn viel-leicht hätte ich schließlich doch auf Baclofen verzichtet.
Es geht mir sehr gut mit Baclofen. Ich nehme es jetzt seit September, empfand zu-nächst eine regelrechte Euphorie, die sich aber allmählich zur Gewohnheit wandel-te.
Zwischendurch im Urlaub hatte ich gelegentlich ein Glas Rotwein getrunken. Nach einigen Wochen totaler Abstinenz kam wieder die Versuchung, sich abends eine kleine Belohnung in Form eines Viertels Rotwein zu gönnen, dann wurden es auch mal zwei Viertel und dann merkte ich in meinem Kopf, dass sich die beiden Sachen Baclofen und Wein überhaupt nicht vertrugen, ich hatte dann starke Kopfschmerzen und Schwindelanfälle, auch schon Anzeichen von Wortfindungsproblemen und bekam Angst. Ich trinke jetzt seit mehreren Wochen gar keinen Alkohol mehr. Ich denke eigentlich auch fast überhaupt nicht daran, nur manchmal kommt doch von irgendwo ein Gedanke, dass ich mir heute Abend doch etwas Gutes (sprich: ein ‚Gläschen Wein) gönnen könnte, aber der Gedanke ist noch nicht wieder so stark, dass ich ihm nicht widerstehen könnte. Es ist nicht einfach, aber ich habe gemerkt, dass man es nicht schafft ohne starken Willen. Von ganz allein kommt gar nichts.
Leider belohne ich mich statt mit Wein jetzt mit Essen. Ich habe einige Kilos zuge-nommen seitdem, quasi Ersatzbefriedigung. Daran arbeite ich jetzt, mache eine LowCarb-Ernährungsumstellung und hatte da auch schon einen kleinen Erfolg, 1 kg in einer Woche weniger.
Eine Nebenwirkung hat sich leider nicht gegeben, mein Harndrang ist seit Baclofen sehr stark geworden und vermindert sich nicht, aber das muss ich in Kauf nehmen, wenn ich nicht mehr trinken will. Und das will ich nicht, ich will über mich selbst be-stimmen können. Ich hoffe, ich schaffe das dank Baclofen und vielleicht auch irgendwann mal ohne. Jedenfalls bin ich dankbar, dass es Baclofen gibt und es mir bisher geholfen hat.
Viele Grüße
Lisbeth
Mich hatten meine schlechten Leberwerte vor 2 Monaten ziemlich erschreckt.
Jetzt habe ich mein Blut noch einmal untersuchen lassen und siehe da, es ist alles im grünen Bereich: GOT 23, GPT 20 und GGT 41.
Woher dieser Ausrutscher vor damals kam, ist mir unerklärlich. Vielleicht war es einfach ein falscher Messwert, denn es hat sich an meiner Ernährung oder Medika-menteneinnahme überhaupt nichts geändert. Ich bin sehr froh darüber, denn viel-leicht hätte ich schließlich doch auf Baclofen verzichtet.
Es geht mir sehr gut mit Baclofen. Ich nehme es jetzt seit September, empfand zu-nächst eine regelrechte Euphorie, die sich aber allmählich zur Gewohnheit wandel-te.
Zwischendurch im Urlaub hatte ich gelegentlich ein Glas Rotwein getrunken. Nach einigen Wochen totaler Abstinenz kam wieder die Versuchung, sich abends eine kleine Belohnung in Form eines Viertels Rotwein zu gönnen, dann wurden es auch mal zwei Viertel und dann merkte ich in meinem Kopf, dass sich die beiden Sachen Baclofen und Wein überhaupt nicht vertrugen, ich hatte dann starke Kopfschmerzen und Schwindelanfälle, auch schon Anzeichen von Wortfindungsproblemen und bekam Angst. Ich trinke jetzt seit mehreren Wochen gar keinen Alkohol mehr. Ich denke eigentlich auch fast überhaupt nicht daran, nur manchmal kommt doch von irgendwo ein Gedanke, dass ich mir heute Abend doch etwas Gutes (sprich: ein ‚Gläschen Wein) gönnen könnte, aber der Gedanke ist noch nicht wieder so stark, dass ich ihm nicht widerstehen könnte. Es ist nicht einfach, aber ich habe gemerkt, dass man es nicht schafft ohne starken Willen. Von ganz allein kommt gar nichts.
Leider belohne ich mich statt mit Wein jetzt mit Essen. Ich habe einige Kilos zuge-nommen seitdem, quasi Ersatzbefriedigung. Daran arbeite ich jetzt, mache eine LowCarb-Ernährungsumstellung und hatte da auch schon einen kleinen Erfolg, 1 kg in einer Woche weniger.
Eine Nebenwirkung hat sich leider nicht gegeben, mein Harndrang ist seit Baclofen sehr stark geworden und vermindert sich nicht, aber das muss ich in Kauf nehmen, wenn ich nicht mehr trinken will. Und das will ich nicht, ich will über mich selbst be-stimmen können. Ich hoffe, ich schaffe das dank Baclofen und vielleicht auch irgendwann mal ohne. Jedenfalls bin ich dankbar, dass es Baclofen gibt und es mir bisher geholfen hat.
Viele Grüße
Lisbeth
-
- Beiträge: 2509
- Registriert: 28. Juli 2012, 14:25
- Hat sich bedankt: 284 Mal
- Danksagung erhalten: 736 Mal
- Mann oder Frau?:
Re: Beginn mit Baclofen
Hallo Lisbeth!
Vielen Dank für Dein Feedback
. Das hört sich echt klasse an und ist bestimmt für viele zusätzliche Motivation.
Jedenfalls freue mich für Dich und mit Dir, dass Du inzwischen weitestgehend ohne Alkohol klar kommst
.
Papfl
Vielen Dank für Dein Feedback

Jedenfalls freue mich für Dich und mit Dir, dass Du inzwischen weitestgehend ohne Alkohol klar kommst

Papfl
„Der Horizont vieler Menschen ist wie ein Kreis mit Radius Null. Und das nennen sie dann ihren Standpunkt."
Albert Einstein (1879 - 1955)
Albert Einstein (1879 - 1955)
[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/vendor/twig/twig/lib/Twig/Extension/Core.php on line 1236: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable
Zurück zu „Erfahrungsberichte“
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste