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Das leben mit den Kindern hat mir immer Freude gemacht ,denoch konnte ich meine Angst die ich aufgebaut habe nicht mehr überwinden ,Existenzsorgen wegen Geld und auch sich Minderwertig zu fühlen ließen mich immer wieder zur Flasche greifen . Ich tat das immer heimlich bis Heute , konnte mich keinen Anvertrauen ,die Angst das ich dann in die Schublade gesteckt werde würde - die Alkoholikerin -war zu groß und das mir jemand dann noch vieleicht die Kinder wegnehmen könnte . Als Mutter habe ich immer versucht Perfekt zu sein und ist mir auch gut gelungen ,unter den Umständen . Sie haben nie darunter gelitten oder viel gemerkt - glaube ich zumindestens -
Wir haben ein gutes Verhältnis ,sie sind jetzt über 18 Jahre alt aber leben bei mir im Haus , ich liebe Sie sehr sie sagen nichts wenn ich trinke tuen so als ob es ganz Normal ist ,denke weil sie mich nicht verletzen möchten ,aber ich tue ja keinen was ,fahre auch kein Auto oder so was aber sie leiden sicher auch .auf ihre Art und Weise.Habe immer schön funktioniert ,leider aber meistens nur mit einen schönen Pegel an Alkohol ,ich trank immer so viel das man es mir nicht anmerkte und ich mich ziemlich locker und gut fühlte gut durch den Tag zu kommen .
Den Tag irgendwie rum kriegen das war das Ziel ,Freude gibt es nicht viel mehr es dreht sich alles um das Trinken und die Beschaffung des Alkohols , Muss immer die Supermärkte wechseln damit die mich nicht blöde Anschauen , was aber auch immer schwieriger wird. Bis Heute verging kaum ein Tag ohne Alk mein Bester Freund geworden ,habe zwar öfter versucht aufzuhören oder mich runter zu trinken ,aber leider nie lange geschafft , erfand immer wieder Gründe warum ich das Zeug Heuter wirklich brauche und habe es von einen Tag auf den Anderen geschoben ,damit aufzuhören. Nun ist es so das der Konsum sich erhöht hat auf zwei Flaschen Sekt oder Wein oder noch was stärkeres dazu je nach dem was am Tag zu bewältigen ist .
Die Wirkung ist sehr gering ,schlecht wird mir auch nie hat alles keine Wirkung mehr ,deshalb immer mehr trinken - Der Tod steht schon vor meiner Türe ich kann ihn quasi schon riechen - mich riechen wie es nach Alk und Angst riecht ,aus meiner Haut herraus - Alpträume begleiten mich die letzten Wochen und der Tod streichelt mir im Traum schon die Wange und sagt er hole mich bald . Ich bin ein gläubiger Mensch und bete viel und bekomme dadurch viel Kraft auch bin ich überzeugt das ich nur noch lebe , weil Gott mir noch eine Chance geben möchte . Denn nach solanger Zeit des massiven Trinken müsste ich normalerweise schon gestorben sein oder schwer krank - klar bin ich auch so krank aber mein Körper kommt noch zurecht mein Kopf langsam nicht mehr so .
Aber ich danke Gott und den Engel das ich noch leben darf für meine Kinder . Nun war ich in der Kirche und habe Gott gebeten mir zu helfen aus dieser Sucht herraus zu kommen und mir bitte Weg zu zeigen Hilfe zu bekommen und die Kraft zu haben es endlich zu schaffen damit wieder Freude in meinen Leben kommen kann . bin meistens nur noch Zuhause weil auch die Angststörung immer größer wurde , habe Angst vor anderen Menschen , das es klingeln könnte vor der Post das Rechnungen dabei sind oder sonst jemand was von mir möchte . Oder einfach nur Angst keine Ahnung vor was . Sie kommt durch den Bauch und scheint mich einzuschnüren und drückt mir die Luft weg .Seit Neusten habe ich auch noch einen Tinitus und kann mir kaum noch was merken ,habe Wortfindungsstörungen und Gedächnislücken .
Bin nun seit drei Tagen trocken aber fühle mich wie ein Häuflein Elend was ich ja auch bin , dann habe ich im Internet über Baclofen-Therapie gegen Alkoholsucht gelesen und wußte sofort das ist meine einzige Hoffnung aus der Sucht herraus zukommen .Und dann fand ich Euch ,also gibt es doch Menschen für mich wo ich mal fragen kann oder lesen was die Mitgemacht haben ,das hat gut getan nicht ganz alleine zu sein .Herzlichen Dank das ich dabei sein kann und ich hoffe das nun für mich auch ein Neues Suchtfreies Leben beginnen kann und ich durchhalte und schnell mit Baclofen Therapie anfangen kann .ich schicke Euch allen lieben Gedanken auch auf Euren Weg Eure Angelika
