Ich habe für mich eines klar entschieden. Den Eiertanz ob man als Ex-Alki noch kontrolliert trinken kann mache ich nicht mit. Ich bleibe bei der Abstinenz. Mir geht es von Woche zu Woche besser. Insbesondere nehme ich meine Körpersignale wieder war. Das wäre mit Alkohol alles gar nicht möglich. Z.B. beschäftige ich mich gerade mit somatischen Markern. Mit Alkohol würde ich gar nicht daran glauben, dass es so etwas überhaupt gibt.
Außerdem, wenn ich an mein letztes Scheitern denke. Das Hefeweizen nach 66 Tagen hat mir nicht wirklich geschmeckt (habe vorher alk. freies getrunken). Es hat so sehr nach Alkohol geschmeckt und trotzdem, zack war ich wieder drin in der Schleife und schnell wieder bei der Ausgangsmenge.
Etwas enttäuscht bin ich ehrlich gesagt, dass es so lange dauert bis sich alles wieder normalisiert. Insbesondere bei meinen guten Blutwerten hätte ich erwartet, dass sich der Rest auch schnell normalisiert. Dem ist aber nicht so. Aber, was will ich auch erwarten? Das sind Verhaltensweisen die ich jahrelang geübt habe... und nun verlang ich, dass alles sofort ok ist.... Geht nicht... Naja, ich sehe es positiv, so nehme ich wenigstens jede einzelne Besserung bewusst war. Vielleicht hilft mir diese Erfahrung auch vor Rückfällen.
Wünsche euch einen schönen Tag!
William
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