bei einer Meta-Analyse werden - vereinfacht gesagt - verschiedene Einzelstudien zusammengefasst und "so getan", als ob es sich um eine "große Studie" handelt. Signifikanznachweise und manche statistische Verfahren zum Beispiel sind mit kleinen Teilnehmerzahlen problematisch, da kann so eine Zusammenfassung mitunter ganz praktisch sein. Man kann auch besser Einflussfaktoren analysieren usw..
Die Parameter, die die einzelnen Studien voneinander unterscheiden, werden mathematisch angepasst (eine Studie, die nur 4 Wochen dauerte, darf bei sowas dann nicht gleich gewichtet werden, wie eine 12-wöchige Studie, eine Studie mit wenigen Teilnehmern wird entsprechend in Relation gesetzt usw.). Je mehr Parameter angepasst werden müssen und je unterschiedlicher die Einzelstudien ausgestaltet sind, desto komplizierter wird das Ganze natürlich.
Ich denke mal, dass gerade mit Blick auf die Einnahmemenge von Baclofen die Gewichtung zwischen Einzelstudien mit unterschiedlichen Höchstmengen problematisch bzw. gar nicht möglich ist. Ich wüsste z.B. nicht, wie ich eine Höchstmenge von 30 mg/d in der einen und 60 mg/d in der anderen Studie bei gleicher Patientenanzahl zueinander relativieren sollte. Dann hat halt im Durchschnitt jeder 45 mg/d bekommen
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Ich bin jetzt nicht der Crack in Statistik, und es geht bestimmt auch irgendwie, wenn man die Daten lange genug ordentlich rotieren lässt
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Papfl