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Es gab zu diesem Zeitpunkt auch schon peinliche Ausfälle, die ich aber in der Regel schnell wieder verwarf. Man stand ja im Nachtleben und es gab immer jemanden der mit noch größeren Ausfällen auf warten konnte. Die Menge Alkohol hang in der Regel von den zusätzlich konsumierten Drogen ab, aber ich bin sicher jeden zweiten Abend schwerst alkoholisiert ins Bett gefallen.
2004 hing ich den Job an den Nagel und machte mich mit etwas anderem selbstständig.
Dazu muß ich sagen das ich seit meinem Abschluss der Lehre immer selbstständig war und dadurch mein Alkoholkonsum für Außenstehende selten sichtbar wurde und ich Ausfalltage
nur vor mir rechtfertigen musste. Die neue Tätigkeit machte mich höchst unglücklich so dass nicht nur mein Alkoholkonsum stark anstieg sondern ich zusätzlich noch anfing Heroin zu konsumieren. Da sich die beiden Drogen zu einem gewissenteil neutralisieren konnte ich täglich dutzende von Menschen bedienen ohne das diese jemals von meinem Background ahnten.
2010 habe ich mich sowohl von dem Job als auch von meiner Heroinsucht befreit, letzteres ohne fremde Hilfe.
Seit diesem Zeitpunkt habe ich auch eine neue Partnerschaft und einen neuen Job, was blieb ist das Alkoholproblem. Ich trinke täglich immer noch 1- 1,5 Liter Wein und krieg dies einfach nicht selbstständig geregelt. Wärend meine Freundin 1 max.2 Gläser Wein trinken kann, finde ich einfach kein Ende bis ich die nötige Bettschwere habe. Mein neuer Job ist sehr komplex und dieses Trinkverhalten wirkt sich direkt darauf aus. Wie ferngesteuert fülle ich jeden Abend ab 18.00 Uhr mein Weinglas auf und finde einfach kein Mittel dagegen. In der Hoffnung über Baclofen den Ausstieg zu schaffen, wäre ich euch sehr Dankbar wenn ihr mir die Ärzteliste übersenden könntet.
Tja das wärs, war nicht leicht darüber zu schreiben aber das geht wohl uns allen so!
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Lg. Borabodur