Hallo alle
morgen sind es 7 Wochen ohne A-lkohol und B-aclofen. 2 Gläser Sekt in der ganzen Zeit, 1 Weißweinschorle, nur genippt, dann weggekippt (reimt sich
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). Hat mir auch wirklich nicht geschmeckt, und ich hatte auch Angst vor der Wirkung.
Tja, was soll ich sagen. Ich hätte niemals gedacht, dass ich so weit komme. Ich taste mich von Ereignis zu Ereignis, auf dem üblicherweise viel getrunken wird, und fast immer komme ich gut durch, ohne etwas zu trinken (siehe oben). Baclofen trage ich immer bei mir, weil ich mir einbilde, wenn es mich plötzlich überkommt, werfe ich eine Tablette ein, dann wird's schon gehen. Hier und da hatte ich schon einen Trinkwunsch, wie ich auch schon das letzte Mal beschrieben habe, eine Sehnsucht nach dem angenehmen Gefühl. Aber ich habe widerstanden.
Ich versuche, zu Meditieren und lese so oft ich kann über Entspannungstechniken und kognitive Verhaltenstherapie. Ich habe mir ein paar Tage Schönheisfarm gegönnt, das war genial, und viele Spuren meiner trinkreichen Vergangenheit sind wirklich verschwunden oder zumindest weniger geworden.
Es nervt mich zunehmend, wenn mein Mann etwas trinkt, der Mundgeruch nach Rotwein widert mich im Moment geradezu an. Komische Entwicklung, oder? Als angsteinflößender Schatten aus der Zukunft kommt der Skiurlaub auf mich zu, ab Weihnachten. Normal in den letzten Jahren: 1 Flasche Wein jeden Abend, tagsüber Glühwein, zwischendurch Cocktails. Jedesmal viel, viel Sprit. Ob ich wohl präventiv wieder mit Bac anfangen soll vorher? Hat jemand dazu eine Idee?
Herzlichste Grüsse in die Runde
von
Corry