Karin stellt sich vor.....
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Karin stellt sich vor.....
Hallo und guten Morgen,
ich bin hier gelandet, auf der Suche nach Hilfe.
Ich bin verzweifelt und muss mich ändern, ich muss aufhören zu trinken, mir geht es nicht gut damit, trotz allem trinke ich viel zu häufig.
Meine Dosis ist ziemlich genau 1,5 Flaschen Sekt, ca. 3 mal die Woche,dann gehen mir die Lichter aus, meist weiss ich dann nicht mehr wie ich ins Bett gekommen bin. Ich habe am nächsten Tag immer Kopfschmerzen und mir geht es nicht gut.
Aber zuerst einmal von Anfang an, ich bin 45 bin glücklich verheiratet und habe drei tolle Kinder. Beruflich bin ich in einem tollen Job der mir viel Spaß macht, ich gehe gerne zur Arbeit.
Begonnen hat die Trinkerei nach der Geburt meines ersten Kindes vor 20 Jahren, zuerst mit alkohlfreiem Bier damit ich viel Milch habe zum stillen, später dann richtiges Bier.
Seit 19 Jahren eigentlich nur noch Sekt.
Natürlich habe ich mir das schön geredet, viele Jahre, aber dass mein Trinkverhalten nicht normal ist, habe ich schon sehr lange bemerkt.
Ich hatte immer mal Monate und Jahre in denen ich abstinent war, dann werde ich wieder mutig, da mal ein Glas Wein, dort mal ein Glas Sekt und irgendwann bin ich wieder bei meinem Sekt alleine auf der Couch.
Ich trinke am liebsten alleine, habe auch keinen trinkenden Freundeskreis, mein Mann trinkt etwa 4-5 mal im Jahr Alkohl, meist wenn ich ihn überrede, damit ich nicht so ein schlechtes Gewissen habe.
Das schlechte Gewissen begleitet mich nun ständig, beim trinken bin ich traurig weil ich trinke, an trockenen Tagen bin ich schlecht gelaunt und motze viel mit den Kindern.
Ich weiss nicht mehr was ich tun soll.
Vor vier Jahren sagte mir mein Mann, dass er nicht mehr möchte dass ich trinke, ich ging zur Suchtberatung und zum Artz, eine Therapie habe ich nicht gemacht, zu dem Treffen der Suchtberatung ging ich einmal. Ich habe dann zwei Jahre nicht getrunken und in dieser Zeit viel erreicht und in Angriff genommen.
Nun ist der Punkt erreicht, an dem ich nicht mehr will und auch nicht mehr kann, ich kann mich selbst und meine Launen nicht mehr ertragen, ich habe Angst dass ich im Suff Fehler mache, die ich dann schwer bereue. Ich habe Angst auf der Arbeit vom Stuhl zu fallen, da ich vermehr auch unter der Woche abends trinke und es mir am nächsten Tag beschissen geht.
Alles könnte so schön sein, wenn ich das Saufen lassen würde.
Viele Grüße
Karin
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Ich bin verzweifelt und muss mich ändern, ich muss aufhören zu trinken, mir geht es nicht gut damit, trotz allem trinke ich viel zu häufig.
Meine Dosis ist ziemlich genau 1,5 Flaschen Sekt, ca. 3 mal die Woche,dann gehen mir die Lichter aus, meist weiss ich dann nicht mehr wie ich ins Bett gekommen bin. Ich habe am nächsten Tag immer Kopfschmerzen und mir geht es nicht gut.
Aber zuerst einmal von Anfang an, ich bin 45 bin glücklich verheiratet und habe drei tolle Kinder. Beruflich bin ich in einem tollen Job der mir viel Spaß macht, ich gehe gerne zur Arbeit.
Begonnen hat die Trinkerei nach der Geburt meines ersten Kindes vor 20 Jahren, zuerst mit alkohlfreiem Bier damit ich viel Milch habe zum stillen, später dann richtiges Bier.
Seit 19 Jahren eigentlich nur noch Sekt.
Natürlich habe ich mir das schön geredet, viele Jahre, aber dass mein Trinkverhalten nicht normal ist, habe ich schon sehr lange bemerkt.
Ich hatte immer mal Monate und Jahre in denen ich abstinent war, dann werde ich wieder mutig, da mal ein Glas Wein, dort mal ein Glas Sekt und irgendwann bin ich wieder bei meinem Sekt alleine auf der Couch.
Ich trinke am liebsten alleine, habe auch keinen trinkenden Freundeskreis, mein Mann trinkt etwa 4-5 mal im Jahr Alkohl, meist wenn ich ihn überrede, damit ich nicht so ein schlechtes Gewissen habe.
Das schlechte Gewissen begleitet mich nun ständig, beim trinken bin ich traurig weil ich trinke, an trockenen Tagen bin ich schlecht gelaunt und motze viel mit den Kindern.
Ich weiss nicht mehr was ich tun soll.
Vor vier Jahren sagte mir mein Mann, dass er nicht mehr möchte dass ich trinke, ich ging zur Suchtberatung und zum Artz, eine Therapie habe ich nicht gemacht, zu dem Treffen der Suchtberatung ging ich einmal. Ich habe dann zwei Jahre nicht getrunken und in dieser Zeit viel erreicht und in Angriff genommen.
Nun ist der Punkt erreicht, an dem ich nicht mehr will und auch nicht mehr kann, ich kann mich selbst und meine Launen nicht mehr ertragen, ich habe Angst dass ich im Suff Fehler mache, die ich dann schwer bereue. Ich habe Angst auf der Arbeit vom Stuhl zu fallen, da ich vermehr auch unter der Woche abends trinke und es mir am nächsten Tag beschissen geht.
Alles könnte so schön sein, wenn ich das Saufen lassen würde.
Viele Grüße
Karin
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Re: Karin stellt sich vor.....
Wer aus meinen Texten nicht herauslesen kann, dass ich aus persönlicher Erfahrung schreibe, wird mich sowieso missverstehen.
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Re: Karin stellt sich vor.....
"Es ist einfach Feeling pur, ich will die negativen Gedanken vertreiben, wie Schmutz um es als Vergleich von mir wegstreichen. Muss die Stimme dämpfen, diesen Text beenden und euch bitten nicht nach jedem Satz Kritik an mich persönlich zu wenden."
Mein Tagebuch:
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Re: Karin stellt sich vor.....
Weiß denn dein Mann von deiner Anmeldung hier im Forum und das du den Weg mit Baclofen einschlagen möchtest?
Ich habe die Frage extra unterstrichen, da Unterstützung und ein offener Umgang oft vorteilhaft sind.
Gruß
Luphan[/quote]
Vielen Dank für eure Antworten,
nein das weiss mein Mann noch nicht, ich brauche immer erst ein paar Tage um selbst zu wissen was ich will und ob ich das dann auchh durchziehe, DANN wird er aber eingeweiht.
Ich habe die Frage extra unterstrichen, da Unterstützung und ein offener Umgang oft vorteilhaft sind.
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Luphan[/quote]
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nein das weiss mein Mann noch nicht, ich brauche immer erst ein paar Tage um selbst zu wissen was ich will und ob ich das dann auchh durchziehe, DANN wird er aber eingeweiht.
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Re: Karin stellt sich vor.....
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Re: Karin stellt sich vor.....
Einen wunderschönen guten Morgen,
erstmal vielen Dank für eure Antworten, es bedeutet mir viel dass hier auch mitgelesen wird.
Heute ist Tag 3 ohne den Teufel, habe gut geschlafen (bin Fan von 5-HTP), heute nochmal einen faulen Tag, da Mann und Kids in Urlaub sind. Konnte aus beruflich Gründen leider nicht mit, was mich ein bisschen traurig macht.
ABER dafür habe ich die ersten Tage ohne Alkohol für mich und kann somit niemanden mit schlechter Laune ärgern, zudem habe ich Zeit hier im Internet zu stöbern
Mit Tee, Buch und Hund werde ich also gemütlich faulenzen.
![biggrin [biggrin]](https://forum-baclofen.com/images/smilies/biggrin.gif)
erstmal vielen Dank für eure Antworten, es bedeutet mir viel dass hier auch mitgelesen wird.
Heute ist Tag 3 ohne den Teufel, habe gut geschlafen (bin Fan von 5-HTP), heute nochmal einen faulen Tag, da Mann und Kids in Urlaub sind. Konnte aus beruflich Gründen leider nicht mit, was mich ein bisschen traurig macht.
ABER dafür habe ich die ersten Tage ohne Alkohol für mich und kann somit niemanden mit schlechter Laune ärgern, zudem habe ich Zeit hier im Internet zu stöbern
![twiddle [twiddle]](https://forum-baclofen.com/images/smilies/Connie_twiddle.gif)
Mit Tee, Buch und Hund werde ich also gemütlich faulenzen.
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Re: Karin stellt sich vor.....
Einen Ebensolchen auch dir, Karin!
Entspannen ohne Alkohol scheint für dich kein Problem zu sein. Das ist schonmal sehr gut!
Probier (in den nächsten Tagen) aus wie es sich mit "Stress" und "überstandenem Stress" verhält.
LG
Entspannen ohne Alkohol scheint für dich kein Problem zu sein. Das ist schonmal sehr gut!
Probier (in den nächsten Tagen) aus wie es sich mit "Stress" und "überstandenem Stress" verhält.
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Re: Karin stellt sich vor.....
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Re: Karin stellt sich vor.....
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[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/vendor/twig/twig/lib/Twig/Extension/Core.php on line 1236: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable
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