Hilft Baclofen wirklich?

Eigene Erfahrungsberichte zu Baclofen und Alkohol
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Hilft Baclofen wirklich?

Beitragvon AndreasS » 12. September 2011, 21:44

ich: 50 Jahre, m, Alk seit was weiß ich wieviel Jahren. Irgendwann mal angefangen, mich an die allabendliche Ration von Bier zu gewöhnen und am Wochenende richtig einen draufzumachen. Irgendwann mal den täglichen Konsum von 4 Halben allabendlich allmählich bis zuletzt 8 Halben gesteigert und somit zur Wochenendration aufgeschlossen.

Also mache ich mir nichts mehr vor: ich bin Vollalki und will nicht mehr!

Vor ca. 4 Jahren, als ich auf einer Tagesration von ca. 6 Halben angelangt war, musste ich 4 x stationär gegen CIDP behandelt werden. Auf den Schreck, dass es in der Klinik keinen Alkohol geben wird, habe ich mich erst mal mit der Leerung von 8 Halben beschäftigt, bevor ich am nächsten Tag in der Klinik aufgetaucht bin. Klar, dass nach der Aufnahmediagnose ein Ausrufezeichen hinter dem Blutwert stand. Es kam die Nacht und die Ärztin fragte mich nach Entzugserscheinungen. Ich habe nur frech behauptet, dass ich keine Ahnung hätte, aber gerne ein Pille fürs Einschlafen hätte. Ein wenig hochnäsig hat sie geantwortet, "na das werden wir ja noch sehen und wenn Entzugserscheinungen auftreten, habe ich Mittel, um Sie ruhig zu stellen."

Was soll ich sagen, ich hatte keine Erscheinungen. Ein Freund kam mich eines Abends besuchen und brachte eine Flasche Bier für mich mit. Ich habe ihn gebeten, sie wieder mitzunehmen. Okay, soweit. Aber jetzt saufe ich, dass es auf keine Kuhhaut mehr passt.

Habe jetzt hier schon eine Weile gelesen und frage mich, ob es wirklich so sehr hilft, wie immer beschrieben. Seit letzter Woche bin ich stolzer Besitzer von 1 Packung 100 x 10 mg und 1 Packung 100 x 25 mg und habe heute Mittag 1 x 10, vorhin beim Abendessen noch 1 x 10 mg eingeworfen und will noch mal 1 x 10 mg einwerfen. Würde ganz gerne 2 - 4 Bier nachher trinken und danach ins Bett gehen. Den Bierkonsum möchte ich erst mal dabei belassen, bis ich den "Switch" erfahre.

Dosis möchte ich dann ab nächster Woche auf 3 x 12,5 mg steigern. Ist das zu hoch, zu niedrig, zu schnell, zu langsam, Bier ganz weglassen?

Ich weiß aus meiner Erfahrung mit CIDP, dass jeder Körper sehr individuell auf Medikationen anschlagen kann. Da gibt es ganz arme Säue, die auf gar nichts reagieren. Ich hingegen wusste, dass ich sehr gut auf Medikamente anschlage. Habe damals erst mal eine Chemotherapie mit Cyclophosphamiden vor den Latz geknallt bekommen. Weia, war das ein Scheißzeug. Erst als ich nach ca. 2 Monaten die Schnauze voll hatte und mich schon im Rollstuhl gesehen habe (Rollator in ferrarirot bin ich schon mal probegefahren) habe ich den Arzt angewiesen,auf die billige Therapie mit Kortikosteroiden (Kortison) umzusteigen. Da kam der Erfolg, sofort, über Nacht! Besser sogar, als es alle Literatur hergab, worüber der behandelnde Oberarzt einen Fachartikel verfasst hat. Hat mich dann in Begleitung mit Azathioprin ausschleichen lassen. Noch so 'n Zeug, dass keiner freiwillig einwirft.

Okay, das war ein wenig Fachchinesisch zum Thema "Off-Label"-Mediaktion, weil das ganze Scheißzeug nicht für die autoimmunen Nervenkrankheiten erprobt ist, sondern aus der Krebstherapie übernommen wird.

Was mich ein wenig wundert ist, dass hier keine Rückfälle beschrieben werden. Quasi einstimmig geschrieben wird, dass früher oder später der "Switch" kommt und alle nach relativ kurzer Zeit völlig weg waren vom "falschen Freund" aus dem Kühlschrank, ja sogar gleichgültig ihm gegenüber. Ich kann mir das nur vor dem Hintergrund des "mechanischen" Eingreifens von Baclofen an die Synapsen erklären, weil wie gesagt, beim "chemischen" Eingriff von Medikamenten über die Blutbahn auf die entsprechenden Organe reagieren die Organismen sehr individuell und auf den CIDP-Foren schreibe ich nicht mehr, um nicht durch meinen ungewöhnlich schnellen Heilungserfolg falsche Hoffnungen zu erwecken.
Zuletzt geändert von AndreasS am 13. September 2011, 09:49, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hilft Baclofen wirklich?

Beitragvon GoldenTulip » 12. September 2011, 22:36

Hallo Andreas,
erstmal herzlich willkommen hier im Forum [hi_bye]
grundsätzlich vermindert sich die Anti-Craving Wirkung von Bac, wenn man weiter trinkt. Von 8 auf 3 Halbe ist natürllich irgendwie trotzdem ok,und von 8 auf Null nicht ohne Riskiko; ich schreib morgen mehr dazu, muss jetzt in die Falle,
guts Nächtle Conny
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Re: Hilft Baclofen wirklich?

Beitragvon AndreasS » 12. September 2011, 22:55

@GoldenTulip

Merci schon mal für die rasche Antwort. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass mir hier geholfen wird.

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Re: Hilft Baclofen wirklich?

Beitragvon argentina » 13. September 2011, 01:58

Hallo Andreas,
Auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum. Was das Forum selbst angeht, bekommt man hier wirklich Hilfe und vor allem seelische Unterstützung wenn es einem psychisch mal nicht so Klasse geht !

Wie war dein erster Tag mit Bac? Hast du eine Wirkung gespürt? Eigentlich wirkt Bac wirklich, auch wenn man manchmal seine Zweifel bekommt. Das große Problem ist glaube ich eher, sein Leben ohne Alkohol neu zu organisieren. Es ist in meinen Augen nicht einfach so das man sagt " ich trinke nicht mehr" und alles geht normal weiter. Ich habe nach wie vor ein Problem damit, das ich abends nichts mit mir anzufangen weiß oder zumindestens gibt es Phasen wo ich diese "Leere" ganz schlimm empfinde. Dann gibt es wieder Phasen wo es mir gar nichts ausmacht nicht mehr zu trinken und dann finde ich die "langweiligen" Abende nicht so schlimm. Da spielt also die psycho eine ordentliche Rolle, aber das ist sicher auch bei jedem verschieden.

Wieviele hier in dem Forum wieder rückfällig werden, weiß ich auch nicht, aber ich denke das es Rückfälle gibt. Ein paar Ausrutscher hat glaube ich hier schon jeder erlebt, aber sie helfen im Endeffekt weiter zu machen. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, das das Bac auf jeden Fall eine bessere Wirkung hat wenn man nicht trinkt, oft hat man auch das Gefühl das Bac nicht mehr "wirkt", aber das führe ich auch auf den Alkohol zurück und ganz ganz doll auf den eigenen Willen.

Ich hoffe auf jeden Fall das du Erfolg mit Bac hast und wünsche dir auch ganz viel Kraft dafür.

Lg, Argentina

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Re: Hilft Baclofen wirklich?

Beitragvon AndreasS » 13. September 2011, 09:45

Vielen Dank Argentina,

Ich bin ja noch ganz am Anfang, also habe ich mir gestern die 3. Bac-Tablette gegeben und dann gemütlich 4 Halbe genossen. Zur Sicherheit noch einen halben Schlafstern - rezeptfrei - gegeben und gut geschlafen.

Weil ich seit ca. 30 Jahren kein Frühstück mehr kenne, werde ich die nächste Bac erst gegen Mittag nehmen.

Nach den ersten 4 x 10 mg Bac habe ich schon Müdigkeit gespürt und dass Baclofen ein wenig das Bewusstsein beeinflusst. Nicht unbedingt negativ, aber das tat es bei mir. Warte jetzt auf die auf Wirkung nach dem Abendessen. Bisher setzte die immer mit ca. 1 bis 2 Stunden Verzögerung an. Die nächste Bac-Gabe steht dann für ca. 10:00h an. Weil ich gelesen habe, dass man zur physischen Übernahme des Wirkstoffs gleichzeitig Fett/Lactose zu sich nehmen sollte, habe ich mir ein paar Salzstangen hingelegt. Ist das halbwegs richtig so?

Keine Antwort? Egal, habe fortgefahren, wie oben beschrieben und denke, dass ich mich allmählich ins Baclofen einschleiche. Ich möchte min. 5 Tage so fortfahren. Wie sollte ich dann verfahren? Dosiserhöhung wohin und in welchen Zyklen?

Bin für jede Antwort dankbar.

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Re: Hilft Baclofen wirklich?

Beitragvon AndreasS » 18. September 2011, 14:40

Bin immer noch ein wenig skeptisch, aber insgesamt hoffnungsfroh. Die Reduktion des Alkkonsums auf die Hälfte hat schon mal geklappt, was ohne Bac vielleicht nicht so easy gewesen wäre.

Stelle mir immer noch die Frage nach der Erhöhung der Dosis von z.Zt. 30mg/Tag?

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Re: Hilft Baclofen wirklich?

Beitragvon GoldenTulip » 18. September 2011, 15:53

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Re: Hilft Baclofen wirklich?

Beitragvon AndreasS » 18. September 2011, 17:18

Hi Conny,

merci erst mal für Deine sehr gute Antwort. Ziel ist ja nicht, das Trinken beizubehalten, sondern ganz aus dem Alk auszuschleichen. Echten Suchtdruck hatte ich interessanterweise nur in der kurzen Zeit, bevor ich mit Bac angefangen habe. Da hatte ich fast schon Panik. Als ich dann mit Bac angefangen habe, war zunächst schon die Feststellung mit Bac ein etwas anderes Betäubungsmittel einzunehmen. Das hat sich aber inzwischen weitgehend normalisiert.

Ich habe etwas Erfahrung mit Langzeitwirkungsmedikamenten (Azathiprin) und weiß, dass es eine Zeitlang braucht, bis sich der Grundpegel im Körper kumuliert hat, um überhaupt Wirkung entfalten zu können. Deshalb ja auch die relativ hohe Anfangsdosierung.

Ich bin ehrlich gesagt, außerordentlich dankbar für Deine Antwort und hoffe, noch weiter von Dir zu hören.

LG

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Re: Hilft Baclofen wirklich?

Beitragvon GoldenTulip » 18. September 2011, 17:53

Hallo Andreas,

nix zu danken, dafür ist das Forum ja da [smile]
es freut mich, dass du so klar sagen kannst, dass du ganz aufhören möchtest, das erleichtert Dir einiges.
Sinnvoll ist auch, bis dahin ein Bac - Trink-Tagebuch zu führen, auch mit Aufschreiben der NW (Müde, wuschig, Muskelschmerzen, was halt so bei dir auftaucht). Dann kann man besser seine "Soviel-wie-nötig- sowenig wie möglich-Dosis" finden.
Berichte wenn du magst, auch darüber hier weiter, dann ist es einfacher, auf deinen aktuellen Stand einzugehen.
So, schönen Restsonntag und LG
Conny
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Re: Hilft Baclofen wirklich?

Beitragvon tutti » 20. September 2011, 15:27

hallo andreas,

bin nicht jeden tag im forum und somit auch von mir noch nachträglich ein herzliches willkommen im club [hi_bye]

viele glauben an die wirkung von bac und es gibt unterschiedliche erfahrungsberichte mit bac, bei jedem wirken sie irgendwie anders und trotzdem gibt es erfolge. die einen halbieren ihren konsum, die anderen können ganz aufhören. beides ist ein erfolg, wenn vorher der alk unser leben ganz bestimmt hat.
ich für mich kann nur sagen, die tabletten habe ihre wirkung nicht verfehlt was den alk angeht, leider habe ich die nicht vertragen und bin nun umgestiegen auf globulis, kannst ja gerne mal in meine berichte reinschauen.

bac hilft auf jeden fall, das einem der alk egal wird, aber den rest müssen wir schon selbst machen.
es ist eine unterstützung auf dem weg in ein alkfreies leben, aber es ist kein wundermittel wie pille statt pulle.
wichtig ist glaube ich, den alltag mit klarem kopf neu zugestalten, man bekommt mehr mit, hat mehr wehwechen, die wie früher einfach weggesoffen haben und denken alles ist doof, ohne alk geht es mir ja noch schlechter, aber das stimmt nicht, wir nehmen die gegebenheiten im tagesverlauf nur besser war, da nicht beduselt. wir müssen uns den schon längst vorhanden probleme stellen und versuchen diese zu lösen, ohne alk. das ist schwer und oft macht einen das depri, hatte diese phasen auch, gehen aber vorüber und ich sage mir auch ganz oft, mit alk wäre es noch schlimmer.
ich selbst mache als ausgleich sehr viel sport, das hilft mir , macht den kopf frei, lenkt ab und für die fitness ist es auch nicht schlecht.

da hier viele selbstversuche machen, kann man keinen wirklichen leitfaden geben zwecks der dosierung und so, aber die alten hasen haben schon viele nützliche tips gegen, die man sich ruhig aneignen kann.

in diese sinne
viel erfolg und durchhaltevermögen
lg tutti

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Re: Hilft Baclofen wirklich?

Beitragvon AndreasS » 20. September 2011, 16:29

Merci Tutti, ich habe alle, also auch Deinen Bericht gelesen, wobei mir klar wurde, dass Baclofen nicht das "Wundermittel" à la Simsalabim ist, sondern dass viel, wenn nicht das Eigentliche, von einem selbst ausgehen muss. Ich befinde/befand mich auch in einer wirtschaftlichen Umbruchphase, wobei der Alkoholkonsum sicherlich durch die Ausweglosigkeit einerseits gesteigert wurde, aber nicht die Hauptursache war. Die Hauptursache war mein Suffverhalten schon vorher gewesen. Von daher fasse ich es als Chance auf, auch mit sich selbst aufzuräumen.

Was viel angesprochen wird, das ist die alte Suffphase mit etwas Neuem, Anderem zu füllen, also immer dann, wenn man gewohnheitsmäßig zur Pulle gegriffen hat, sich neue/andere Inhalte zu verpassen. Ich denke, ich werde wieder mit dem Schreiben anfangen, sobald ich ein neues Thema für mein zweites Buch habe, wobei ich nicht an die Erfahrung mit Alk denke, sondern etwas völlig von der derzeitigen Situation Losgelöstes.

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Re: Hilft Baclofen wirklich?

Beitragvon argentina » 21. September 2011, 02:46

Hallo Andreas,
Ich gebe Tutti in allem recht was sie schreibt. Die Neugestaltung des Lebens ohne Alk ist schwer aber nicht unmöglich (habe auch gerade das große AHA Erlebnis!). Das schöne ist das man jeden Tag einen kleinen Schritt nach vorne macht und sich so langsam aber sich an das Leben ohne Alk gewöhnt.

In diesem Sinne wünsche ich dir und allen anderen ganz viel Kraft auf den Weg ins neue Leben,

Lg, Argentina

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Re: Hilft Baclofen wirklich?

Beitragvon Liore » 27. September 2011, 17:16

Hallo bitte mein Bericht " Baclofen hat mein Leben gerettet " im Mitglieder stellen sich vor " unbedingt lesen !!

Gruß

Liore...


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