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Baclofen Forum gegen Alkoholsucht Forum für Baclofen gegen Alkohol 2014-06-21T11:33:55+02:00 https://forum-baclofen.com/feed.php?f=9&t=958&mode= 2013-07-07T19:16:42+02:00 2013-07-07T19:16:42+02:00 https://forum-baclofen.com/viewtopic.php?t=958&p=11728#p11728 <![CDATA[Re: Craving oder Trinkwunsch? Amygdala tastet sich weiter...]]>
menno: Wie die Zeit ins Land geht! Über einen Monat ist vergangen, seit meinem letzten Eintrag hier in diesem Thread. So wirklich abendfüllendes gibt's von mir eigentlich nicht zu berichten. Ich bin noch immer nicht nüchtern, allerdings war ich jetzt schon echt lange nicht mehr so richtig besoffen!!! Ein, zwei (brauseverdünnte) Biere trinke ich am Abend und esse dazwischen (fast immer) brav irgend einen Scheiß (...) und geh' dann pennen.

Inzwischen bin ich fast so weit, meinen "Prinzipien" untreu zu werden und trotz Alk mit Bac zu beginnen. Irgendwie nervt es mich an, so gar nicht voran zu kommen. Dann sag' ich mir wieder: Was bist Du so ungeduldig?! Hey - Du trinkst Bier und keinen Schnaps!!! Für den Körper macht das sicher einen Unterschied - für meine Psyche aber leider nicht.

Ich saufe ja, ich sehne mich nach "Licht aus", nach Osborne, nach Maßlosigkeit - wie wäre das wohl, wenn ich gar nix mehr trinken würde??? Will ich das wirklich wissen?! Derzeit wohl: Nein...

... Die Nummer, die ich momentan fahre, hat etwas von "Pflaster stückchenweise abreißen", kommt mir so vor...
Klar, es gibt Tage dazwischen, da bin ich ganz zufrieden mit mir und meinem "ganz normalen" Alkoholkonsum. Ich kann Auto fahren und mein Hund ist glücklich über meine Ansprechbarkeit... Die eine oder andere Baustelle läßt sich auch leichter wuppen und körperlich geht's mir einfach sehr viel besser.

Trotzdem bleibt eine gewisse Trostlosigkeit... Und das Highlight des Tages ist eben leider der Moment, wo die Dose Bier geöffnet wird...

Und was ich eingangs geschrieben habe, von wegen, ich wäre "schon echt lange nicht mehr so richtig besoffen" gewesen - das stimmt eigentlich auch nicht... Obwohl ich wenig(er) trinke, werde ich besoffen, nur eben nicht auf die Art und Weise, die ich gerne hätte *hüst*... Das "Licht aus" fehlt halt, stattdessen signalisiert der Körper: Es reicht jetzt! Und weil ich derzeit Bier sauf' und keinen Schnaps, kann ich diese Signal wahrnehmen und kochen oder pennen gehen! Immerhin 'was...

Freundliche Grüße in die Runde!

Amy

Statistik: Verfasst von Amygdala5 — 7. Juli 2013, 19:16


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2013-06-04T21:15:20+02:00 2013-06-04T21:15:20+02:00 https://forum-baclofen.com/viewtopic.php?t=958&p=11317#p11317 <![CDATA[Re: Craving oder Trinkwunsch? Amygdala tastet sich weiter...]]>
Ich danke Euch sehr! Sitze hier und bin zwischen Heulen und Lachen hin und her gerissen, fühle mich aufgehoben, angenommen, weiter getragen und angekommen!!!

Es mag ja albern klingen, aber ich würde schon gerne nüchtern mit Bac beginnen. Das ist ein Bauchgefühl. Ich möchte meine sieben Sinne beieinander haben, ich möchte mitbekommen, wie Bac wirkt. Und dafür muß ich nüchtern sein. Das gehört für mich irgendwie zwingend zu dieser ganz speziellen "Eigentherapie" dazu.

Conny liegt richtig: "Durch den Druck: "Jetzt ist alles beisammen, nun muss ich nur noch loslegen"" bricht bei mir leichte bis mittelschwere Panik aus... Eigentlich schon vorher, aber durch das problemlose Verschreiben - womit ich so gar nicht gerechnet hatte - brennt die jetzt lichterloh! Und gespeist wird sie aus vielen Quellen...

Ich hab's nicht so mit Medikamenten... Ich hatte schon zweimal Krebs und habe in diesem Zusammenhang verschiedene Medikamente schlicht verweigert und standardgemäße Behandlungsformen abgelehnt. Und bislang bin ich damit immer gut gefahren... Immer dann, wenn ich nicht auf meinen Bauch höre, fahre ich die Karre in den Dreck. Jüngstes Beispiel ist das Schmerzmittel, was ich nicht vertragen habe. Ich hatte erst Ibuprofen genommen und war da gut mit klar gekommen. Dann wollte der Doc aber lieber Diclo verschreiben und ich hab' abgenickt, obwohl in mir ein diffuses, in dem Moment nicht näher erklärbares Unbehagen aufstieg. Pille also genommen und Blut geschi...

Ganz toll - meine Panik könnt Ihr Euch vielleicht vorstellen... Im Nachhinein ist mir dann eingefallen: Vor Jahren riet mir mal ein befreundeter Arzt von Diclo ab - wegen besagter Nebenwirkungen.

Wenn ich mich also auf Bac einlasse, dann muß ich mich an meine inneren Spielregeln halten, die sich erst jetzt erst langsam formatieren... Für mich gehört dazu nüchtern sein, und wenn's nur ein, zwei Tage sind, Hauptsache, der Alk ist draußen. Und ich würde niemals mit 5 - 5 - 5 beginnen! Sorry Papfl!! Fühl' Dich bitte angelächelt!!! Da ich eh ganz gerne eine 4er - Verteilung machen möchte, würde ich also mit 2,5 - 2,5 - 2,5 - 2,5 beginnen.

Wenn nicht das mit den Nebenwirkungen wäre... Ich lebe alleine, bin oft stundenlang mit dem Hund unterwegs - möglichst dort, wo sonst keiner ist. Ich rauche Kette und komm' auch ohne Medis recht schnell in Atemnot... Da ist die Idee mit der Kurzwahltaste zum Arzt echt gut - wenn der nur öfter erreichbar wäre! (...Morgen fährt der schon wieder in den Urlaub - ist halt ein echt guter Arzt :)...)

Ganz ehrlich gesagt: Derzeit ist dieses Forum mein Nabel zur Welt...
Ich habe hier bislang mehr "therapeutische Unterstützung" erhalten als im real life in den letzten dreißig Jahren,
das meine ich ganz verdammt ERNST! (...und dabei hab' ich meine Therapien immer selber bezahlt...)

Nee, an "therapeutische Unterstützung" glaube ich nicht mehr, das wurde mir noch mal mehr ganz deutlich durch das Buch, @Conny! Wieso hat mir das niemand gesagt?! Machen die alle ihre fucking Hausaufgaben - nicht??!! Nee - machen die nicht, ist ja auch sauschwer...

Wie auch immer: Heute zumindest mal wieder 'was gefuttert, das dritte Bier und bislang kein Stier - könnte schlimmer sein. Ich geh' jetzt pennen! :) Besser is' das...

Chinaski hat Recht: Das ist hier ein toller Topf! Sehr inspirierend! Hilfreich. Tröstlich. Mut aktivierend!

Lieben Dank!!!

Amy

Edit: "Eigentherapie"

Statistik: Verfasst von Amygdala5 — 4. Juni 2013, 21:15


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2013-06-04T17:27:15+02:00 2013-06-04T17:27:15+02:00 https://forum-baclofen.com/viewtopic.php?t=958&p=11315#p11315 <![CDATA[Re: Craving oder Trinkwunsch? Amygdala tastet sich weiter...]]>
nunja, es gibt allgemeinere und speziellere Ratschläge. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass dieser eher speziell ist, schließlich läuft er darauf hinaus "Trink erst mal noch ein wenig weiter, überfordere Dich nicht".
Das finde ich schon begründungswürdig.

Wenn ich allerdings feststelle, wieviele Leute wie lange rumjonglieren müssen, um für sie zu einem befriedigenden Umgang mit Alkohol zu kommen, schaden ein paar Wochen entspannten Nachdenkens unter nicht ganz optimal-korrekten Bedingungen ( sofort und alkfrei mit Bac beginnen) sicher auch nicht.
Wer meint, dass er oder sie eher den Holzhammer will und braucht - inklusive wüster Mutmaßungen über vermeintliche Rumeierei-, wird ja Gottlob auch im Netz fündig [twiddle].
Insofern versteht sich mein Ansatz speziell als kleine Ergänzung zu solchen Ideen.

LG Conny

Statistik: Verfasst von GoldenTulip — 4. Juni 2013, 17:27


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2014-06-21T11:31:15+02:00 2013-06-04T16:34:41+02:00 https://forum-baclofen.com/viewtopic.php?t=958&p=11314#p11314 <![CDATA[Re: Craving oder Trinkwunsch? Amygdala tastet sich weiter...]]> Statistik: Verfasst von Chinaski — 4. Juni 2013, 16:34


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2013-06-04T10:34:48+02:00 2013-06-04T10:34:48+02:00 https://forum-baclofen.com/viewtopic.php?t=958&p=11313#p11313 <![CDATA[Re: Craving oder Trinkwunsch? Amygdala tastet sich weiter...]]>
ich bin da nicht so ganz der Meinung wie Chinaski und Papfl.

Sortieren wir mal, was so alles passiert ist seit dem 22.April, das sind exakt 6 Wochen:
- Du hast Dich entschlossen, das Alkoholproblem anzugehen.
- Du hast Dich hier im Forum angemeldet und über Dich geschrieben.
- Du hast deinen Hausarzt kontaktiert und sogar direkt Bac verschrieben bekommen.
- Du hast Deinen Konsum von Schnaps auf Bier runtergepegelt.
- Durch das Buch/ Kindheitserinnerungen kommt die psychische Verarbeitung von alten Gefühlen dazu.
- Dann hattest Du einen Unfall und hast Schmerzen.
- Was passiert, wenn bei Dir tatsächlich Komplikationen mit den NW auftauchen, ist noch nicht befriedigend geklärt.

Dafür allein braucht so manch anderer ein halbes Jahr.....

Durch den Druck: "Jetzt ist alles beisammen, nun muss ich nur noch loslegen" bricht leichte Panik bei Dir aus. Now it count's. Ich fühle mich aber noch gar nicht bereit dazu, fühle mich überrumpelt [ireful] [help]

Ehrlich gesagt, würde ich jetzt nicht in Hektik verfallen und in all der Irritation den nächsten Schritt machen, sondern erstmal versuchen, mich zu konsolidieren. Zu stabilisieren.

Ich würde abklären, was im Fall von bedrohlichen NW praktisch passieren soll. Kurzwahltaste Handy zum Arzt z.B., der weiß, worum es geht, wenn es klingelt.
Dann schauen, ob Du Dir eine therapeutische Unterstützung organisieren kannst, falls Du meinst, es ist zu heftig da allein durchzugehen.
Derweil den Bierkonsum niedrig halten, wenn es geht. In so emotional angespannten Spitzenzeiten ist ein Entschluss "Und jetzt hör ich auch noch ganz auf zu Trinken" nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Da muss man auch mal realistisch bleiben. Das schadet eher, jetzt direkt mit Bac anzufangen, weil man leicht auf die Idee kommen könnte: "Ach mit Bac hat es auch nicht geklappt. Ich bin ein hoffnungsloser Fall".
Dabei wäre es nur ein höchst ungünstiger Zeitpunkt für den Start. Das wäre schade.

Das ist meine höchstpersönliche, sicher angreifbare Haltung dazu- sie resultiert dabei aus meinen eigenen Erfahrungen.
Druck erzeugt Gegendruck, und den kann man selten wirklich gut gebrauchen.
Du hast schon soviel geschafft, Amy, dranbleiben und ein eigenes Tempo finden, lass Dich nicht hetzen. Von niemandem.

Lieben Gruß
Conny

Statistik: Verfasst von GoldenTulip — 4. Juni 2013, 10:34


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2013-06-04T10:10:15+02:00 2013-06-04T10:10:15+02:00 https://forum-baclofen.com/viewtopic.php?t=958&p=11312#p11312 <![CDATA[Re: Craving oder Trinkwunsch? Amygdala tastet sich weiter...]]> Statistik: Verfasst von Papfl — 4. Juni 2013, 10:10


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2014-06-21T11:33:55+02:00 2013-06-04T08:33:06+02:00 https://forum-baclofen.com/viewtopic.php?t=958&p=11309#p11309 <![CDATA[Re: Craving oder Trinkwunsch? Amygdala tastet sich weiter...]]> Statistik: Verfasst von Chinaski — 4. Juni 2013, 08:33


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2013-06-03T23:41:07+02:00 2013-06-03T23:41:07+02:00 https://forum-baclofen.com/viewtopic.php?t=958&p=11305#p11305 <![CDATA[Re: Craving oder Trinkwunsch? Amygdala tastet sich weiter...]]>
Zwischenbericht: Seit einer Woche liegen hier ein Tablettenzerteiler, eine Pillendose und eine N3 - Schachtel Baclofen dura 10 mg Tabletten. Bislang unbenutzt... Ich bin gestürzt, mußte also gezwungener Maßen zu meinem Hausarzt. Ganz nebenbei hab' ich nach Bac gefragt. Das Medikament war bekannt, allerdings nicht im Zusammenhang
mit Alk. Die rote Liste wurde gezückt, die Nebenwirkungen wurden kurz vorgestellt und ich darauf hingewiesen, zunächst mal das Auto stehen zu lassen und bei Atemnot und Harnverhalten das nächste Krankenhaus anzusteuern und auf keinen Fall von jetzt auf gleich Bac abzusetzen, sondern langsam abzudosieren. Ansonsten: "Mußt Du halt mal
ausprobieren!" ...Kassenrezept sogar!!! ("Ärztekommentar: ...Das Zeug ist ja auch noch saubillig!")

Erst war ich ganz euphorisch und motiviert, mich jetzt (...aber zackzack...!!!) nüchtern zu pegeln und habe dafür auch tolle Anregungen hier im Forum bekommen. Aber dann vertrug ich das Schmerzmittel nicht, was mir für den Unfall verschrieben worden war... Also absetzen und Schmerzen haben war angesagt. Parallel dazu las ich die hier von Conny erhaltene Buchempfehlung, die eine schier unermessliche Fülle von Kindheitserinnerungen bei mir auslöste... Einen echten Gedankensturm.

Eine ungute Kombination, welche meinen Bierkonsum steigerte. Drei, vier Dosen sind es inzwischen, das blingbling bleibt aus, die Verzweifelung wird größer und das Bedürfnis nach "Licht aus" eigentlich so gar nicht (mehr) gestillt...
Bislang bin ich standhaft geblieben, laufe Stunden um Stunden mit dem Hund und beiße die Zähne zusammen. Von "Nase hoch tragen" kann allerdings derzeit nicht die Rede sein...

Von "nüchtern sein" auch nicht. Essen tu' ich auch nicht so wirklich - alles Mist, momentan.

Mal abgesehen davon, dass Nüchternheit wohl eine kluge Ausgangsbasis bei Bac ist, habe ich eine Scheißangst vor den Nebenwirkungen, die vielleicht auf mich zukommen könnten.
Harnverhalten - Atemnot - Krampfanfälle - das bekomme ich schon, wenn ich das nur lese! *verhaltengrins*

Die letzten Tage ging's mir nicht soo toll, ich hab' 'ne Rippenprellung und ich rauche Kette... Die letzten Nächte habe ich auf den Knien verbracht - anders lies sich der Raucherhusten nicht wuppen! Da jetzt noch Bac drauf kippen?! Nee! Besser wohl nicht.

Tröstlich ist, hier lesen zu können! So viele Erfahrungswerte, Lebensgeschichten, Wissen, Hoffnung, Humor...

Ich danke Euch!

Liebe Grüße von Boot zu Boot!

Amygdala

Statistik: Verfasst von Amygdala5 — 3. Juni 2013, 23:41


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2013-05-24T18:03:54+02:00 2013-05-24T18:03:54+02:00 https://forum-baclofen.com/viewtopic.php?t=958&p=11181#p11181 <![CDATA[Re: Craving oder Trinkwunsch? Amygdala tastet sich weiter...]]>
"...Selbstbetrug können wir gut. Hast Du schon mal versucht, diese Fähigkeit im positiven Sinne zu nutzen? Also quasi aus der anderen Perspektive heraus. Nach dem Motto: Eigentlich sollte ich jetzt gar nichts trinken. Wenn ich auf Therapie wäre oder in der Entgiftung, wäre jetzt absolut null, nix, niente angesagt. Bin ich aber nicht. Deshalb "darf" ich mir ein bisschen was genehmigen. Weinschorle statt puren Wein zum Beispiel. Ist zwar nicht der Knaller, aber immerhin besser als nichts..."

Das ist sehr hilfreich Papfl!!! Du hast dieses Zitat in einem anderen Thread geschrieben, ich möchte Dir gerne hier antworten, um den anderen Thread nicht mit off topic zu belasten.

In gewisser Weise entpuppt sich für mich derzeit die von Dir vorgeschlagene Strategie als "Langzeit-Strategie"... Seit Beginn des Jahres substituiere ich Brandwein. Zunächst mit Wein, seit Ende letzten Monats mit Bier. Faktisch habe ich meinen Promillepegel definitiv gesenkt, war aber mitnichten zufriedener mit mir...

Du sollst doch nicht, du darfst doch nicht, du willst doch nicht (?!?!), du solltest aber, reiß' dich doch mal zusammen und das plötzlich!!! Das schaffst Du nicht, das kannst du nicht, du mußt doch noch, nun reiß' dich mal zusammen!!!! Das ist doch nix, das bringt doch nix, du schaffst ja nix, du bist ja nix: Geh sterben!!!

Und dann: ...Ach: Scheiß 'drauf!!!

So ist das im letzten Jahr gelaufen.

Inzwischen kann ich mein - mich oft überwältigendes - "Bedürfnis nach Licht aus" - wie Conny es so treffend genannt hat - mit einer geringeren Promillezahl erreichen. (!)

Und seit ich hier kürzlich die letzten Tage irgendwo im Forum einen Link klickte und auf Henriette Walter stieß, halte ich meine Nase etwas höher in den Wind! Bis dato wußte ich nämlich noch nix über "Trinkmengenreduktion", kannte nur das, was einem in der Entgiftung und bei den AA's gesagt wird...

Derzeit also: Ich versuche mich 'runter zu trinken und derweil freundlich zu mir zu sein! Essen (sich nähren!!!) nicht vergessen, "Baustellenbearbeitung" klein und überschaubar halten, große Freude über mikrokosmische Erfolge...

Du siehst - neue Trampelpfade am Horizont!

@ Conny:

Heute habe ich (...endlich...) begonnen, Deine Buchempfehlung zu lesen! Die könnte auch für mich ein Meilenstein werden!

Hoffentlich hast Du den Besuch heil überstanden!


Liebe Grüße!

P.S. Nein, bislang noch immer kein Bac, obgleich ich gewillt bin, den Versuch zu starten. Mein Hausarzt ist im Urlaub, die hier genannten Adressen sind zu weit.

Und noch immer frage ich mich, ob mir Bac tatsächlich hilfreich sein kann. Und wobei genau?!

Amy

Statistik: Verfasst von Amygdala5 — 24. Mai 2013, 18:03


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2013-05-18T15:54:37+02:00 2013-05-18T15:54:37+02:00 https://forum-baclofen.com/viewtopic.php?t=958&p=11070#p11070 <![CDATA[Re: Craving oder Trinkwunsch? Amygdala tastet sich weiter...]]>
Sehr lieben Dank für Deinen konstruktiven und aufmunternden Beitrag!

Tja, mit der Wertschätzung (meiner Person) ist es nicht weit her, augenblicklich. Und Du hast Recht: Ich taper im Gebüsch herum, manchmal stecke ich sogar dort noch den Kopf in den Sand... Das Problem ist wohl auch der Umstand, dass mein gesamtes "Spinnennetz" komplett neu gebaut werden müßte... Ich habe noch immer nicht wirklich überwunden, jetzt alleine zu leben, nach siebzehn Jahren Partnerschaft fällt mir das noch immer sehr schwer. Mein gesamter ehemaliger Freundeskreis ist futsch und neue Freundschaften knüpfen sich nicht so schnell. Ich arbeite daran, aber es dauert halt. Und ich habe einige größere Baustellen, beispielsweise kann ich mein Haus jetzt alleine nicht mehr halten und bewirtschaften. Es bröselt mir buchstäblich unter den Händen weg. Ich bräuchte dringend ein neues Domizil, dafür müßte das Alte "abgewickelt" werden. Das ist alles Neuland für mich und vergrößert meine tendenziell immer vorhandene Angst tageweise ins Unermessliche... Also ab ins Gebüsch und den Kopf in den Sand gesteckt...

Über das Forum hier hab' ich einige Ärzteempfehlungen bekommen, alle etwas weiter weg. Derzeit fahr' ich kein Auto und tu' mich überhaupt schwer, unter Menschen zu sein, Herzrasen, Atemnot, das volle Programm eben. Mit dem Zug fahren?! Never! Also ab in die Büsche und bislang kein Baclofen. Das ist wahrscheinlich der größte Fehler und sollte vielleicht der erste zu schlagende Trampelpfad werden... Und wenn ich dann mal aus den Büschen hervor komme und tatsächlich kleinere Baustellen erfolgreich in Angriff nehme freut mich das nicht mal, sondern richtet den Blick auf die noch zu bewältigenden Berge vor mir... Husch, zurück ins Gebüsch, bloß nicht sichtbar werden...

Was mir Spaß macht? Tiere. Meine Tiere sind es auch, die mich halbwegs bei der Stange halten. Ich hab' seit dem Buch von Dr. Ameisen wieder begonnen zu lesen. Aber selbst dabei denke ich: Du solltest jetzt besser Deine Baustellen bearbeiten... Wenn ich Bier trinke, werde ich nicht so schnell und nicht so sehr breit, wie mit Brandy. Ich habe also viel Zeit, nachzudenken und manchmal glaub' ich, das ist auch Bearbeiten von Baustellen...

Das mit dem Zuwuchern der Saufautobahn könnte tatsächlich stimmen. Als ich doch wieder zum Brandy gegriffen habe, empfand ich die ersten Schlucke als ekelhaft, als ob man Rasierwasser trinken würde... Wie krank ist das, es dennoch zu tun?!

Wie schön, dass Du Deine alte Leidenschaft für die Sterne reaktivieren kannst! Ich dank' Dir für Deine Anregung und werde heute Abend mal beim in die Sterne schauen überlegen, welche neuen Trampelpfade ich mir freischlagen könnte!

Amy

Statistik: Verfasst von Amygdala5 — 18. Mai 2013, 15:54


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