Die ganze Trinkwunschdebatte (Trinken trotz subjektiv nicht empfundenem Craving), sondern als "Topping", Belohnungstrinken, Gewohnheitstrinken in bestimmten (Eustress/Distress)-Situationen würde sich dann in Luft auflösen, wenn die tatsächlich notwendige Dosishöhe "gegeben" würde?
Ich bin offen, aber skeptisch. Das ist für diese bestimmte Diskussion an dieser Stelle natürlich erstmal eine Randnotiz.
Für die Frage, ob bei Wirkungstrinkern, die sich in einen bestimmten Raum begeben möchten, sich das Wollen-Wollen beeinflussen lässt bei adäquater Einstellung, ist das aber nicht uninteressant.
Ob dann nicht aus diesem Impact heraus, Bac wieder "niedergesoffen" wird, weil weil man zwar "langweilig" abstinent hinkriegt, aber eben nicht das kriegt, was man eigentlich will.
Das soll nicht von der Grunddiskussion wegführen, aber außer Acht lassen solte man diese Frage nicht.
Dafür spricht auch, dass die Abstinenzentscheidung eine Schlüsselrolle einnimmt, wenn ich die Erfahrungsberichte hier richtig deute. Dann scheint die Intention das Gaba-System (zumindest indirekt) zu beeinflussen.
Neuroplastizität ist ein sehr weites Feld, und man kann mit dem Bagger ebenso Wege freimachen sowie mit Trampelpfaden.
Diese Fragen kann ich aber getrost hintenan stellen, ich muss das andere Modell erstmal richtig begreifen.
LG ConnyStatistik: Verfasst von GoldenTulip — 25. Februar 2013, 09:37
]]>