sicher ist die Definition von "erfolgreich" ein entscheidender Parameter. Erfolgreich ist sowohl bei der Umfrage in dem deutschen Forum als auch in den französischen Studien nicht nur die Abstinenz, sondern auch ein "normales" Trinkverhalten oder nach den Regeln der WHO. In Deutschland wird immer noch erfolgreich nur als abstinent definiert und auch so nur (bisher) akzeptiert.
Nochmal zu den Zahlen von Dr. Rapp. Der Prozentsatz der nur durch Baclofen ohne zusätzliche ärztliche Behandlung "erfolgreichen" Patienten beträgt 28 % ohne Berücksichtigung der "Verschwundenen" und 22% mit Berücksichtigung. Ich befürchte, dass ist in den Foren immer noch ein großer (der größte?) Anteil, was allein die Diskussion um den Andalusienshop zeigt. Viele Hausärzte verschreiben zwar Baclofen, liefern aber keinerlei Beratung, allein weil die Erfahrung fehlt. Hier sind die Foren gefragt.
Allerdings gibt es bei Dr. Rapp 17%-20%, die zusätzlich ein weiteres Psychopharmakum nehmen mit oder ohne ärztliche Begleitung/Beratung, die erfolgreich sind. Dazu habe ich in den Foren bisher keine oder nur sporadische Hinweise gefunden, obwohl das die Erfolgsquote fast verdoppelt.
praghaStatistik: Verfasst von pragha — 30. November 2012, 10:18
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