Herzlich willkommen in unserem Forum, und Danke, dass Du Dich uns anvertraust
.
Baclofen ist leider kein Medikament, welches man einfach schlucken kann, und danach wird alles gut. Baclofen schlägt einem also das Glas nicht einfach so aus der Hand, aber es kann Betroffenen die Entscheidungsfreiheit zurückgeben: Im Idealfall MUSS man nicht mehr zwingend trinken, weil man gegen das Verlangen machtlos ist. Man KANN sich wieder frei entscheiden, ob man trinken möchte, oder ob man es lieber lässt. Warum und wodurch das möglich wird, ist und erklärt.
Stattdessen braucht es dann natürlich andere Alternativen, die einem das geben, was bislang der Alkohol oder andere Drogen geleistet haben: Belohnung, Entspannung, "Kicks", "Glücksgefühle", Hemmungslosigkeit, Ausschalten von Ängsten, etc... Alkohol kann viele Funktionen übernehmen. Das ist dann die eigentliche "Arbeit an sich selbst", an der über kurz oder lang niemand vorbei kommt. Dafür kann Baclofen den Kopf frei machen - nicht mehr, aber auch nicht weniger
.
Einen ersten Überblick rund um das Medikament bietet unsere Rubrik , konkreter im und . Genaueres zur Dosierung und Therapie findest Du im Lesenswert und aufschlussreich ist auch der Artikel , den man auch finden kann.
Jetzt aber nochmal zurück zu Deinem ursprünglichen Anliegen, nämlich einem Arzt welcher das Medikament Baclofen zur Behandlung von Suchterkrankungen verschreibt. Eine Mail mit Arztvorschlag ging soeben an Dich raus, und zwar an Deine Adresse bei <gmx.de>, mit der Du Dich hier im Forum registriert hattest. Viel Erfolg bei Deiner nun hoffentlich bald beginnenden Baclofen-Therapie wünscht
DonQuixoteStatistik: Verfasst von DonQuixote — 22. März 2018, 20:09
]]>