vielleicht sind wir mit dem Wunsch den Alkohol zu kontrollieren, sei es nun reduzierter Konsum oder Abstinenz, beim falschen Ansatz? Ich würde aus heutiger Sicht sagen, wie erreiche ich ein zufriedenes oder gar glückliches Leben? Wenn ich wirklich glücklich und zufrieden bin, brauche ich keinen Alkohol. Dann würde es mir doch gar nicht in den Sinn kommen zu trinken. Ich kann aber nur glücklich und zufrieden werden wenn ich mein altes Verhalten ändere, neue Wege gehe, Sachen ausprobiere, Interessen wecke, mich selber akzeptiere und mich mag.
Ist das nicht das Ziel was wir alle, süchtig oder nicht, haben? Eine Therapie ist ja nicht eine Gehirnwäsche wo etwas mit einem gemacht wird, sondern sie gibt mir Raum über mein bisheriges Leben nachzudenken. Was möchte ich wirklich? Was macht mir Spass? Was muß ich tun damit ich zufrieden werde? wie kann ich das erreichen?
Und im Leben dafür mehrere Monate Zeit zu haben ist eine echte Bereicherung!Ich denke inzwischen auch das es der Weg ist der meine Abstinenz festigt und diese Fragen die wesentlichen sind! Wenn ich dabei ehrlich zu mir bin, kann ich es auch in anderen Bereichen, so mein jetziger Glaube!
Gruß
TreboerStatistik: Verfasst von Trebor — 8. Dezember 2012, 14:24
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