Daten:
62 Jahre alt, Alkoholprobleme seit 45 Jahren, genetische Einflüsse wahrscheinlich
Ausgangslage: 2 Liter Wein + 0,05 l Schnaps pro Tag, teilweise ab 10 Uhr vormittags. Reines Pegeltrinken (in der Menge seit ca. 10 Jahren)
Niemals Komasaufen..
Niemals: Entgiftung, Therapie, Entzugsklinik, Selbsthilfegruppen
Auslöser: "Das Ende meiner Sucht" von Olivier Ameisen
Blutwerte:
MCH und MCV seit Jahren leicht über der Grenze
GT (gamma-GT) seit kurzem deutlich zu hoch bei 168 (zulässiger Höchstwert: 40)
Baclofen-Dosierung:
Seit 14.01.2020 unter ärtztlicher Kontrolle:
beginnend mit 15 mg, alle 2 Tage 5 mg Steigerung
Damit am 11.03.2020 bei 160 mg.
Momentan: 8 Uhr: 10 mg, 10 Uhr: 25 mg, 12 Uhr: 35 mg, 14 Uhr: 25 mg, 16 Uhr: 35 mg,
18 Uhr: 25 mg = Summe 155 mg
Ca. alle 4 Wochen Blut-Kontrolluntersuchung.
Zu Beginn: großer Gesundheitscheck
Arzt:
vom Baclofen-Forum empfohlen, guter Arzt nur etwas pingelig
Bezahlung:
Untersuchungen und Baclofen alles privat
Positive Wirkung:
Craving habe ich so weit im Griff, dass ich mit großer Selbstbeherrschung jeglichen Alkohol verhindern kann (seit 4 Wochen). In manchen Situationen habe ich das Gefühl, dass ich nur noch glücklich werden kann, wenn ich sofort zur Weinflasche greife. Momentan schaffe ich es aber diesem Drang zu widerstehen.
Positive Nebenwirkungen:
deutliche Reduzierung von Ängsten,
guter Schlaf
starker Juckreiz im Gesicht weg
starker Würgereiz beim Zähneputzen weg
Veränderung der Blutwerte: inzwischen wieder alles im grünen Bereich!!
Negative Nebenwirkungen:
Ab Tagesdosis von ca. 140 mg Benommenheit, Müdigkeit, mangelhafte Konzentrationsfähigkeit
Bauchkrämpfe, Blähungen,
Hautunreinheiten im Gesicht,
Ziel:
Abstinenz (weiß ich, dass das besser wäre)
oder
kontrolliertes Trinken ( erst nachdem Craving total weg ist)Statistik: Verfasst von Enough — 22. März 2020, 16:17
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