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Baclofen Forum gegen Alkoholsucht Forum für Baclofen gegen Alkohol 2011-07-05T06:07:04+02:00 https://forum-baclofen.com/feed.php?f=3&t=438&mode= 2011-07-05T06:07:04+02:00 2011-07-05T06:07:04+02:00 https://forum-baclofen.com/viewtopic.php?t=438&p=1916#p1916 <![CDATA[Re: Mein Baclofen Experiment]]> Statistik: Verfasst von fetsecht — 5. Juli 2011, 06:07


]]>
2011-07-01T10:03:26+02:00 2011-07-01T10:03:26+02:00 https://forum-baclofen.com/viewtopic.php?t=438&p=1914#p1914 <![CDATA[Mein Baclofen Experiment]]> Mein Baclofen Experiment

Hat funktioniert, unglaublich aber wahr!

Hier die Fakten,
(für Diejenigen die nicht an persönlichen Geschichten interessiert sind.)

m
40 Jahre
185 cm
80 kg
> 20 Jahre Alkoholkonsum
~ 8 -10 halbe Liter Bier / Tag
Haschischkonsum 1g / Tag
Keine weiteren Medikamente

Dosierung:
1. Woche 2x 6,25mg morgens und mittags = 12,5mg/Tag
2. Woche 2x 12,5 mg morgens und mittags = 25mg/Tag
3. Woche 2x 18,8 mg morgens und mittags = 37,5mg/Tag
4. Woche 2x 25,0 mg morgens und mittags = 50mg/Tag
dabei meine normale Alkoholdosis beibehalten!

ab der 5ten Woche alkoholfrei bei 50mg/Tag

Wirkung:
Baclofen ist ein Muskelentspannungsmittel, da wird es nicht wundern,
das es die Muskeln entspannt..;).. gut für Verspannungen, schlecht für
jede Form von körperlicher Bewegung (Sport).
Es ist ein leichtes Antidepressiva, daher fühlt man sich die ersten 2 Wochen
echt gut (mit Alkohol zusammen artet das eher in starke Euphorie aus).
Danach, erst recht wenn man aufhört, lässt die antidepressive Wirkung sehr nach.


Nebenwirkungen:
Kann ich alles in allem als eher positiv beschreiben.
Was auf jeden Fall kommen wird sind, Mundtrockenheit, Konzentrationsstörungen,
Wortfindungsstörungen, leichte Verwirrtheit, sehr verlangsamte flache Atmung,
allgemeine Muskelschwäche, allgemeine Benommenheit.

Einnahme:
Am besten Morgens zum Frühstück und Nachmittags nach dem Essen. Das Essen
muss auf jeden Fall Fett enthalten, da der Wirkstoff sonst nicht aufgenommen wird,
das heißt nimmt man das Bac nur mit Wasser zu sich, gibt’s keine Wirkung.

Hinweise:
Auto fahren kann man vergessen!
Klar kann man fahren, kann man auf Extasy oder LSD auch, denkt man, sollte man aber auf keinen Fall machen.
Sport kann man vergessen, denn das ist wie Gas geben und bremsen gleichzeitig.
Arbeiten würd ich auf dem Flash auch nicht „unbedingt“, nehmt euch dafür besser frei.
Damit die eine Ration 25mg nicht so einschlägt, kann man je 12,5mg mit einer Stunde Abstand nehmen, dabei
immer die verzögerte Wirkung 60-90 min nach Einnahme beachten.

Die Voraussetzungen für das Experiment:

Ich wollte nicht wirklich aufhören.
Ich wollte in der Zeit, wo ich das Medikament nahm, weiter trinken.
Ich wollte wissen, ob Baclofen ein Medikament gegen Alkoholismus ist,
so wie Penicillin gegen Bakterien, (und das ist es!)
Ich wollte wissen ob es wirklich irgendwann „Klick“ macht im Kopf. (und das tut es!)

Die Vorgeschichte:

Ich wollte eigentlich gar nicht aufhören, klingt zwar merkwürdig, ist aber so.
Nur die Stimme in meinem Kopf, die mir seit 2 Jahren sagt, hey du hast ein
Problem mit Alkohol, und du weißt es auch, hämmerte immer lauter in meinem
Kopf, so das ich mir im Frühjahr 2010 vornahm mal einfach aufzuhören, was
ich vorher noch nicht wirklich in meinem Leben versucht hatte. Also hörte ich auf
Bier in meinen Körper reinzuschütten. (jedem der einen Entzug hinter sich hat,
erzähl ich hier jetzt nichts neues.) Es fühlte sich an wie eine Grippe die einfach nicht
mehr weggeht. Tag für Tag, Woche für Woche... Das hielt ich dann 2 Monate durch.
Nach 2 Monaten, wo ich genau wusste, dass es sich morgen früh auch nicht ändern
würde, hatte ich dann die Schnauze voll, weil ich es nicht mehr eingesehen habe für
den Rest meines Lebens in grippeähnlichen körperlichen Schmerzen zu verbringen.
Soviel zu „Du musst nur richtig wollen, dann klappt das auch“, was echt nur von
unwissenden Nicht-Alkoholikern stammen kann, die nicht wirklich wissen worüber
sie da sprechen!, denn Willensstärke habe ich mehr als genug, aber wenn das wirklich
ausreichen würde, dann würde es auch nicht so viele Alkoholiker auf der Erde geben.

Hinzu kam dieses elendige Substanzverlangen... und zwar genau die Substanz die
im Gehirn gespeichert ist, diese fiesen Schmerzen wieder auszuschalten, also Alk.
Und die täglich Konfrontation mit Alkohol in unser Gesellschaft, sei es durch Werbung,
beim Einkaufen oder im Freundeskreis, kurzum: es ist unmöglich dem Alkohol in unser Gesellschaft zu entgehen, was eine Abstinenz nur umso schwieriger gestaltet..
Also hab ich weiter getrunken. (Aber dann mit dem schlechten Beigeschmack, das mich
der Alkohol in seiner Gewalt hat.)

1 Jahr später, im Februar 2011, hat mich mein Vater (dem meine Problematik durchaus mehr bewusst war als mir) auf eine Fernsehsendung aufmerksam gemacht wo von einem
Medikament berichtet wurde, das gegen Alkoholismus helfen soll.
Nun das ließ ich erst mal so stehen, weil ich wohl auch noch die Berichte von den
letzten Medikamenten im Kopf hatte, wo einem schlecht werden soll, wenn man dann
noch Alk trinkt, was ich rein vom biologischen Faktor für mich ausschließen würde.
Anfang April rief mein Vater noch mal an, und sagte das es eine Medikamenten-Studie
zu Baclofen in der Charité in Berlin geben soll, und da ich grad in Berlin wohne läge es
ja nahe, wenn ich daran teilnehmen würde. Nun dachte ich, wenn die Charité eine Studie
darüber macht, könnte ja doch was dran sein an der Sache. (hätte ich das nur gleich gedacht)
Also rief ich bei der Charité an, und mir wurde 2 Tage später per Mail der zuständige Arzt
genannt, bei dem ich mich dann auch meldete.
Er sagte, das man auf jeden Fall NICHT abstinent sein darf, und man 6 Monate kein Auto fahren darf. Mit beidem hatte ich kein Problem da ich kein Auto habe, und wie gesagt auch nicht wirklich aufhören wollte zu trinken, denn der Sommer steht vor der Tür.
Cool dachte ich, dann trink ich halt weiter, und mach dann irgendwann in 2 Monaten,
so lange war die Wartezeit auf die Teilnahe zu der Studie, mit. Soweit so gut.

2 Tage später wollte ich mich dann aber schon mal über das Medikament Baclofen informieren, denn ich hatte ja keinen Schimmer wobei es sich da eigentlich handelt.
Also ran ans Internet und googeln. Ich war schwer überrascht, das es schon eine eigene Website mit Erfahrungsberichten von Benutzen gibt, die ihre eigene Erfahrungen aufgeschrieben haben, was mir sehr geholfen hat.
Deshalb stell ich meinen Bericht auch hier rein, damit es anderen hilft.
Besonders ein Bericht hat mir sehr geholfen, da die Konsummenge des Schreibenden relativ identisch zu meiner war.
Nachdem ich mich einen ganzen Tag über Baclofen mit Wirkung und Nebenwirkungen
informiert hatte, ging ich gleich nächsten Tag zum Arzt, da ich dachte, warum soll ich
2 Monate auf eine Studie warten, wenn ich nach den Berichten zufolge auch schon bis dahin trocken sein kann?
Der Arzt machte erst mal ganz große Augen als ich ihm sagte das ich Alkoholiker bin. Und da ihm diese Wirkung von Baclofen nicht bekannt war, das es gegen Alkoholismus helfen soll,
da es ja eigentlich ein Muskelentspannungsmittel ist, meinte er das er mir das wegen der Krankenkasse nicht gegen Alkoholismus verschreiben könnte.
Meinte ich ja, aber ich hab auch so fiese Verspannungen in der Schulten vom schlafen ;),
und bestand auf das Medikament. Da er mich kannte das ich keinen Mist erzähle, hat er mir das dann verschrieben gegen Verspannungen, mit dem Beisatz das er sich auch über Baclofen
informieren werde.

Da lag es nun, das Baclofen... ich dachte mir, für heute bist du schon zu besoffen, fängst mal morgen damit an.


Die Geschichte::

Also es war ein Samstag, und ich dachte fängst du mal so niedrig wie es geht mit der Dosierung an, damit es nicht gleich so einschlägt. In etwa so als ob man eine Droge das
erste Mal nimmt deren Wirkungsweise man noch nicht genau kennt, und das war auch gut so.
Also ich hatte (50x) 25mg Tabletten, also erst mal ne Viertel = 6,25mg
Erst mal passier nichts, also Nachmittags noch eine. (ich wollte auch noch eine Abends nehmen, aber dazu kam es nicht weil ich in den Park ging zu meinen Kollegen um wie gewohnt Bier zu trinken.)
Die Wirkung von Baclofen mit Alkohol zusammen in den ersten 2 Wochen lässt sich am besten mit der Einnahme von einer geringen Menge Extasy vergleichen.
Wer noch kein Extasy genommen hat, am besten mit 3 guten Grasjoints oder einer Flasche guten Champagner vergleichen, kurzum ich war königlich gut drauf.
Durch die antidepressive Wirkung die Baclofen ja auch hat, sogar oberköniglich!
Also quasi wie auf Extasy, so das sich sogar die Leute die mich besser kennen, sehr wunderten wie gut ich drauf war.
Nächsten morgen, wachte ich gutgelaunt auf, was mich schon sehr wunderte, da ich eigentlich grade morgens eher zu Depressionen neige. Merkte aber auch gleich, dass das Bac von gestern immer noch wirkte, ähnlich wie Extasy, da beides körperfremde Stoffe sind, und der Körper diese nur sehr langsam abbauen kann.
Nun dachte ich mir, wenn das die Nebenwirkungen von Bac sein sollen, dann finde ich die doch eher spaßig, also nahm ich weiter je morgens um 9.00 und mittags um 14.00 meine viertel Pille und trank wie gewohnt meine 8 Bier + x über den Tag verteilt. Und da es ja im Internet stand das man die 3x am Tag nehmen soll, nahm ich am 2ten Tag abends auch noch mal ne Viertel. Ich hatte den Abend solchen Spaß, das ich echte Tränen weinen musste, wo ich mich echt lange zurückerinnern musste wann dass das letzte Mal so war.
Kurzum, Bac mit Alkohol, geile Sache dachte ich.
Am nächsten morgen fühlte ich mich immer noch gut, merkte aber sofort das die Viertel die ich noch am Abend genommen hatte erst am morgen anfing zu wirken, also wachte ich gleich megaverstrahlt auf, so als ob man kurz vor dem schlafen gehen noch ne Extasy geschmissen hätte, und der Gedanke das ich in einer Stunde schon wieder eine nehmen musste fand ich dann nicht so geil, da ich wie gesagt echt verstrahlt (Inside-Begriff für den Zustand nach der Einnahme von Extasy) war. Aber das ganze sollte ja ein Experiment sein, also nahm ich brav meine Dosis weiter, nur die am Abend ließ ich weg da ich keine Lust hatte gleich morgens so verstrahlt aufzuwachen, und da ich auch echt keine Lust hatte mehr von diesem Medikament zu nehmen, bei der Wirkung!
Außerdem stellten sich auch die anderen Nebenwirkungen (oder eher Hauptwirkungen)
des Baclofen ein. Bac ist ein Muskelrelaxahn, also muskelentspannend, und das macht es auch.
Der Vorteil: meine Verspannungen die ich wirklich von schlafen hab, waren über Nacht weg.
Der Nachteil: man bewegt sich als ob man so ca. 15-20 Jahre älter ist.
Wenn man mal nen Berg hochgehen soll, ist man sofort außer Puste.
Bac ist ein Antidepressiva und wirkt auch für 2-3 Wochen so, besonders verstärkt durch die gleichzeitige Einnahme mit Alkohol zusammen.
Also trank ich weiter, nahm mein Bac weiter, und hatte Spaß.


In der zweiten Woche


Merkte man schon, das es anfängt im Kopf zu „arbeiten“. Oder etwas weniger laienhaft ausgedrückt, dass die Synapsen im Lustzentrum im Gehirn durch das Baclofen so blockiert werden, das Alkohol dort keinen Effekt mehr auslösen kann. Was für den Gehirn heißt, dass es „lernt“ das bei der sonst üblichen Zufuhr von Alkohol der gewünschte Effekt der positiven Belohnung nicht mehr eintritt. Das ist aber egal, da das durch die antidepressive Wirkung vorübergehend kompensiert wird.

In der dritten Woche

Das Baclofen „arbeitet“ weiter, das heißt das es sich über alle Synapsen im Lustzentrum ausbreitet und die Einnahme von Alkohol deshalb immer schwieriger wird, der Körper merkt langsam das Bac und Alk nun mal nicht gut zusammen gehen, also kommt als erste Reaktion, aufhören mit dem Bac. Aber macht nicht den Fehler jetzt mit dem Bac aufzuhören, denn das kommt. Das Ziel soll ja sein mit dem Alkohol aufzuhören.

In der vierten Woche


Also eigentlich reichen 3 Wochen um den Körper „umzuschulen“, aber ich wollte das es bei mir im Gehirn auch wirklich „klick“ macht, und ich wirklich keine Lust mehr auf Alk habe. Und das ist kein Problem, einfach weiter trinken und weiter Bac nehmen.
Es wird nämlich richtig anstrengend!
Ich bin mir eher sicher, das Alkohol mit Baclofen zusammen einen Stoff schafft, den der Körper gar nicht haben möchte (wer hier rüber detailliertere Informationen hat, bitte schreiben).
Nach genau 4 Wochen hörte ich einfach mit dem Trinken auf.



Nach 4 Wochen ohne Alkohol (8 Wochen mit Bac)

Also man darf sich da nichts vormachen, der Entzug kommt auf jeden Fall, nur zum Glück
ist er so abgeschwächt, dass man nur so ca. 20-30% eines „normalen“ Entzugs hat.
Da das Baclofen nicht nur die positiven Effekte quasi einkapselt, die man normalerweise
beim Einnehmen von einer Rauschsubstanz hat, sondern auch die negativen von dem Entzug.
Der Körper meldet sich, aber es ist als ob man Schmerzen hat, aber Schmerzmittel genommen hat. Die Wunde pochert zwar, aber das Signal kommt nicht wirklich im Gehirn an.
Also das, mit dem wirklich nicht mehr vorhandenen Substanz-Verlangen, kann wirklich dazu führen, das man endlich ganz mit dem Alkohol aufhört.

Ab der zehnten Woche mit Baclofen


Habe ich einfach das Medikament wieder abgesetzt, zumal ich wohl bald wieder arbeiten
werde und mir da ein Gehirn auf Sparflamme nicht leisten kann. Mein Muskeltonus hat stark abgenommen so das ich wohl vermehrt Sport treiben werde die nächsten Wochen.
Ich hab 5kg abgenommen, und mein kleiner „Bierbauch“ ist auch weg.
Das vernebelte Gehirn und die Muskeln erholen sich von dem Medikament nach etwa 2-3 Wochen nach absetzen. Negative Effekte hat das plötzliche Absetzen meines Erachtens nicht, zumal das Gehirn
so 2-3 Wochen braucht und den Stoff wieder abzubauen.


Ergebnis:


Hiermit schließe ich mein Experiment mit dem Ergebnis, das man das nicht zu wiederholen braucht. Baclofen ist eindeutig ein sehr hilfreiches Mittel um mit dem Entzug von Alkohol besser klarzukommen, zumindest für die ersten
2-3 schweren Monate, zumal es die drei schwersten Faktoren abschwächt um:
Substanzverlangen allgemein 100%
Entzugssymptome 70-80%
Verlangen des Unterbewusstseins bei Konfrontation auf Partys, beim Einkaufen, beim Essen,
bei Freunden etc.: 80-90%

Also zusammengefasst: nimm das Baclofen und hört auf zu trinken, so einfach kann das sein.
Aber denk dran, das Medikament hilft gut, aber den Rest musst du selber machen.


Ich wünsche viel Erfolg dabei!
und hoffe mit meinem Beitrag auch nur einem Menschen geholfen zu haben
von der Droge Alkohol losgekommen zu sein.

Statistik: Verfasst von Gandhi — 1. Juli 2011, 10:03


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